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Sachleistungen statt Geldleistungen: HV schlägt neue Mindestsicherung vor

23.08.2016

Der Handelsverband schlägt vor, die Mindestsicherung künftig in sogenannten Konsumations-Schecks auszubezahlen. So soll ein inländischer Produktbezug sichergestellt und ein globaler Kapitalabfluss sichergestellt werden.

Der Handelsverband schlägt vor, dass die Mindestsicherung zum Großteil mittels Konsumations-Scheck ausbezahlt wird. Dieser Scheck soll für Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen, die über einen österreichischen Gewerbeschein verfügen, verwendet werden dürfen. Mittel wie die Mindestsicherung dürften nicht „durch Kapitalexport oder Kaufkraftabfluss im Ausland Arbeitsplätze finanzieren bzw. zweckentfremdet werden“, heißt es seitens des Handelsverband.  

Österreich würde durch erhöhte Mehrwertsteuereinnahmen und indirekt durch mehr Lohnnebenkosten-Einnahmen profitieren, „da in Zeiten massiver Arbeitslosigkeit mehr Beschäftigung durch höheren Produktabsatz stimuliert werden würde“.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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