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Rückblick auf den 14. IT- & Beratertag

07.12.2016

Bildung, Innovation und Umsetzungsstärke sind die Erfolgsfaktoren, die Österreich als europäischen Innovationshub des 21. Jahrhundert etablieren.

UBIT-Fachverbandsobmann Alfred Harl: „Wir wollen nicht jammern sondern positiv in die Zukunft schreiten.“

Wie schon im Vorjahr, war der Beratertag auch heuer ausgebucht: Im vollgefüllten Redoutensaal eröffnete Fachverbandsobmann Alfred Harl den 14. Österreichischen IT-& Beratertag, veranstaltet vom Fachverband für Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): „Wir wollen die oft vergessene Stärke Europas als globaler Innovationstreiber ins Zentrum rücken. Österreich ist gut, Europa ist gut – mit i-volution wollen wir gemeinsam besser werden“, sagt UBIT-Fachverbandsobmann Alfred Harl und ergänzt: „Die großartigen Entwicklungen der heimischen Gründerinnen und Gründer, sowie der Start-up Szene in den vergangenen Jahren sind die eindrucksvollen Beweise für den blühenden Ideen-Campus Europa.“

Die Eröffnung erfolgte durch Sophie Karmasin, Bundesministerin für Familien und Jugend Ihre Kernaussagen zu Digitalisierung und Bildung 4.0. lauteten, dass ohne die Weiterentwicklung der Bildung auf digitale Standards eine Industrie 4.0 nur begrenzt umsetzbar sei.

Sorin Caian, Präsident des International Council of Management Consulting Institutes (ICMCI), des Weltdachverbands für Unternehmensberater, zeigte sich vom Commitment und der Leistung der österreichischen Berater und deren Interessenvertretung in der Organisation dieses Branchenevents beeindruckt.

Eines der Highlights des Tages war Franz-Josef Radermacher, Vorstand des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW/n), Vizepräsident des Ökosozialen Forums Europa, Wien sowie Mitglied des Club of Rome. Genauso beeindruckend wie seine Referenzen und Funktionen war auch sein Vortrag, in welchem er zusammengefasst neben der Digitalisierung auch die menschliche Komponente in den Mittelpunkt stellte.

Gleich im Anschluss lieferte Thomas Grechenig, CEO Research Industrial Systems Engineering (RISE), einen ebenso spannenden Vortrag über Österreichs Weg zum Frontrunner der europäischen Digitalisierung. Für ihn sei die Digitalisierung nicht neu, er sprach von Automatisierung 6.0 – der Umfang und die Tiefe sei heute unterschiedlich.

Der Tag war prall gefüllt mit exzellenten Keynotes, Vorträgen und Podiumsdiskussionen. Am Nachmittag teilte sich die Veranstaltung in Panels. Von einer Live Startup Challenge über Design Thinking in der IT, Augmented Reality, grüne Digitalisierung, das neue EST Gesetz, Betriebsübergabe bis hin zu diversen Workshops, wie z.B. Szenarioplanung, wurden die verschiedenen Bereiche von Experten ihrer Branche abgedeckt.

Mit Bildung als einem der wesentlichen Erfolgsfaktoren für die Zukunft bietet der Fachverband UBIT über seine Qualitätsakademie incite den CMC-Lehrgang an und promotet die Marke CMC im Bereich des Berater- und Klientensystems.

Beim diesjährigen IT- und Beratertag wurde eine Auszeichnung der besonderen Art verliehen: Die Kommunikationsberaterin Karin Wöhrer wurde als tausendste Trägerin des internationalen Qualitätsgütesiegels Certified Management Consultant (CMC) ausgezeichnet.

Den Abschluss der Veranstaltung machte erneut die Außenwirtschaft Austria (AW) mit einer Podiumsdiskussion – heuer zum Thema globale i-volutions made in Austria mit Michael Otter, stv. Leiter der AW.

Rund um den Wirtschaftsdelegierten aus Singapur Volker Ammann widmete sich das Panel den österreichischen Erfolgsgeschichten rund um die Welt und lieferte mit einem globalen Rundumblick einen passenden Abschluss des Tages.

Der Österreichische IT- und Beratertag ist der Treffpunkt für Österreichs Entscheidungsträger und das Who is Who der heimischen Wirtschaftsszene. Der ganztägige Branchenevent des Fachverbandes Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich findet im nächsten Jahr am 23. November 2017 in der Wiener Hofburg statt und ist das Highlight der Austrian Consultants’ Days.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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