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RTL und MTV verschlüsseln ihre Digital-Signale: Das Ende vom Free-TV naht

03.08.2006

Wie SES Astra mitteilte ist der Start der neuen Infrastruktur für die erste Hälfte des nächsten Jahres angesetzt. Noch liegen die Verträge aber dem deutschen Bundeskartellamt zur Prüfung vor.

Von deren Untersuchungen wird es übrigens auch abhängen, ob der zuvor erwähnte Zeitplan hält. Werden die Pläne genehmigt können zu den bestehenden Free-TV-Angeboten die Sender dann auch interaktives Fernsehen, Pay-per-View und Near-Video-on-Demand via Satellit anbieten.

Wer die Sender über einen noch nicht definierten Übergangszeitraum, in der parallel verschlüsselt und unverschlüsselt gesendet wird, hinaus sehen will, benötigt einen Digital-Receiver mit entsprechender Smartcard (geplante Monatspauschale 3,50 Euro). Nach welchem System verschlüsselt werden soll, ist derzeit allerdings noch offen.

Besonders Interessant: Als mit einen Grund für die Verschlüsselung (neben den Einnahmen freilich!) bezeichnet RTL-Chefin Anke Schäferkordt die Möglichkeit, die digitalen Programme dank Codierung vor Missbrauch zu schützen - wozu dann wohl auch das private Aufnehmen zählt...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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