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Rote Zahlen in 2013: Aber Gigaset rechnet mit Aufschwung

26.03.2014

Der Telefonhersteller Gigaset setzt nach gestiegenen Verlusten auf das kommende Jahr. Für 2013 wies der Dect-Spezialist einen Fehlbetrag von 34,6 Mio. Euro aus, noch ein Drittel mehr als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz schrumpfte um gut ein Zehntel auf 371 Mio. Euro.

Ein Großteil des Verlustzuwachses geht auf die Mehrheitsübernahme durch den Investor Goldin zurück, wodurch die Steuerlast der Münchner angeschwollen sei. Gigaset leidet außerdem seit längerem unter der schwindenden Nachfrage nach Schnurlostelefonen auf seinem Hauptmarkt Europa.

 

Nach dem Mehrheitserwerb durch Goldin setzt Vorstandschef Charles Fränkl auf die neuen Tablet-PCs und Smartphones. Mittelfristig sollen Haustechnik und Mehrwertdienste den immer geringeren Umsatz mit Telefonen ersetzen. "Wir machen uns nichts vor, was den Schnurlos-Markt angeht", sagte Finanzvorstand Alexander Blum. Nach der Neuorientierung soll Gigaset ab 2015 profitabel wachsen, kündigte Fränkl an.

 

Unterdessen geht der Umbau von Gigaset weiter. Nach den Einschnitten im vergangenen Jahr plant Blum ein neues Sparprogramm, das die Kosten um gut 17 Mio. Euro bis September drücken soll. Vor allem die Kosten für die Vermarktung sollen sinken. Ein weiterer Personalabbau sei indes nicht geplant, auch an seinem Werk in Bocholt halte Gigaset fest.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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