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Riesenwirbel um die Telefon-Grundgebühr

25.08.2003

Die Ankündigung der Telekom Austria, den (kostengünstigsten) Minimum-Tarif per 28. September ersatzlos zu streichen (und damit mehr als eine Million Kunden automatisch auf den teureren Standardtarif umzustellen) hat für gewaltigen Wirbel in der Branche gesorgt.
Abgesehen von den Protesten der "Minimum-Kunden" fahren vor allem die alternativen Netzbetreiber schwere Geschütze auf. Romed Karree, UTA und gleichzeitig Präsident des Verbands alternativer Netzbetreiber (VAT) im Kurier: "Es ist ein Tiefschlag für die Liberalisierung, wenn sich die Telekom monatlich zusätzlich 30 Millionen Euro holt, ohne etwas zu leisten". Der VAT lässt jetzt prüfen, ob ein Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung vorliegt. Wenn ja, wird geklagt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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