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Rekordumsatz und Ergebnisplus für die BSH

24.03.2015
BSH

Die BSH Hausgeräte GmbH (BSH) hat nach vorläufigen Zahlen ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2014 um 8,4 Prozent auf die neue Rekordmarke von rund 11,4 Milliarden Euro gesteigert. Bereinigt um Wechselkurseffekte liegt das Umsatzwachstum bei 11,1 Prozent. 

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte deutlich auf rund 700 Millionen Euro erhöht werden. Gegenüber dem durch Einmaleffekte belasteten Vorjahreswert verbesserte sich die EBIT-Marge um mehr als einen Prozentpunkt auf rund sechs Prozent.

„2014 war für die BSH ein Jahr der Bewegung: hin zu noch mehr Konsumentenorientierung, einer offenen, digital geprägten Innovationskultur und einem starken Fokus auf das Wachstum in den einzelnen Regionen“, sagt Karsten Ottenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Treiber des Wachstums im vergangenen Jahr war unter anderem das Geschäft in Europa. „Hier ist der Umsatz gegen den weiter schwachen Markttrend auf 6,9 Milliarden Euro gestiegen“, heißt es in einer Presseaussendung. In Nordamerika profitierte der Hausgerätehersteller von der großen Nachfrage nach Premium-Produkten und der dynamischen Wirtschaftsentwicklung und erreichte einen Jahresumsatz von 700 Millionen Euro. In der Region Türkei, Mittlerer Osten, Afrika & GUS blieb der Umsatz mit 1,6 Milliarden Euro unter dem Niveau des Vorjahres. Die Geschäftsentwicklung wurde unter anderem durch die starke Abwertung des Rubels sowie das sehr verhaltene Wirtschaftswachstum in der Türkei beeinträchtigt. Leichtes Wachstum realisierte die BSH in der Region Asien/Pazifik mit einem Umsatz von 300 Millionen Euro. Dazu hat auch der positive Geschäftsverlauf in Indien beigetragen. Dort hat die BSH im vergangenen Jahr eine Fabrik für Waschmaschinen eröffnet. In der Region Greater China konnte der Umsatz ebenfalls überdurchschnittlich auf 1,9 Milliarden Euro gesteigert werden; nach Europa ist diese Region damit die zweitstärkste der BSH. Zusätzliche Investitionen in die chinesischen Standorte sollen die Fertigung von weiteren regionalspezifischen Produkten ermöglichen.

Forschung und Entwicklung

2014 hat die BSH 373 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung (F&E) investiert. Das entspricht 3,3 Prozent des Umsatzes und einer Steigerung um 11,7 Prozent gegenüber 2013. Die Gesamtinvestitionen in Sachanlagen beliefen sich auf 443 Millionen Euro, wovon 162 Millionen Euro (knapp 37 Prozent) auf Deutschland entfielen. Wegweisende Investitionen tätigte die BSH unter anderem in ein neues Technologiezentrum für Geschirrspüler am Standort Dillingen. Annähernd 100 Millionen Euro fielen für die Modernisierung der Fertigungslinien für eine neue Backofenserie an den Produktionsstandorten Bretten und Traunreut an.

In allen Regionen wurden neue Mitarbeiter eingestellt. Insgesamt hat die BSH im abgelaufenen Jahr 3.335 neue Stellen geschaffen und beschäftigte zum Jahresende 53.211 Mitarbeiter. In Deutschland waren 15.987 Mitarbeiter für die BSH tätig, 829 mehr als Ende 2013.

Robert Bosch GmbH alleiniger Eigentümer

Anfang dieses Jahres hat die Siemens AG ihren Anteil am ehemaligen Gemeinschaftsunternehmen an die Robert Bosch GmbH verkauft, die nunmehr alleinige Gesellschafterin ist. In diesem Zusammenhang hat der Konzern zum 9. Februar 2015 seinen Namen von BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH in BSH Hausgeräte GmbH geändert. Die BSH wird auch künftig unternehmerisch weitgehend eigenständig agieren. Gleichzeitig profitieren beide Unternehmen gegenseitig von ihrem Technologie-Know-how. Die BSH will Innovationen unter anderem in den Bereichen Smart Home, Sensorik und Robotik weiter vorantreiben. Die Marke Siemens wird von der BSH im Bereich Hausgeräte langfristig weitergeführt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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