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RegioPlan: Handel setzt zu Weihnachten 2,2% mehr um als im Vorjahr

21.11.2013

Der Handel dürfte im Weihnachtsgeschäft heuer um 2,2 Prozent mehr Umsatz machen als im Vorjahr, obwohl der Stationär-Handel heuer den "fünften Einkaufssamstag" verliert. Der Branchenumsatz hat heuer bisher nur um 1,6 Prozent und damit deutlich unter der Inflationsrate zugelegt. Der Mehrumsatz im Dezember dürfte daher nicht reichen, um dem Handel real, also unter Berücksichtigung der Inflation, einen Zuwachs zu bescheren, schätzt RegioPlan.

Als "Weihnachtsgeschäft" gilt der Mehrumsatz im Dezember im Vergleich zu einem durchschnittlichen Monat des Jahres. Heuer sollen das 1,9 Milliarden Euro werden - inklusive Umsatzsteuer.

 

Online gewinnt an Bedeutung, auch zu Weihnachten, das ist ganz klar, sagte Alexandra Popescu von RegioPlan zur APA. Wie viel die Österreicher zu Weihnachten online ausgeben statt im Geschäft, könne sie aber nicht sagen. Sicher sei nur, dass es mehr ist, als auf der Mariahilfer Straße umgesetzt wird - dort geben die Wiener im Weihnachtsgeschäft etwa 60 Millionen Euro aus.

 

RegioPlan hat nur erhoben, dass heuer im gesamten Jahr neun Prozent des Handelsumsatzes online abgewickelt werden. Umgelegt auf das Weihnachtsgeschäft wären dies 170 Mio. Euro. Der Anstieg ist dabei beachtlich, vor einem Jahr kam Online nur auf sieben Prozent des Handelsumsatzes, 2006 überhaupt erst auf drei Prozent. "Mittelfristig", also in fünf bis zehn Jahren, dürften es dann 20 Prozent sein, erwartet Popescu.

 

Wie üblich ist Weihnachten Hochsaison für den Bekleidungshandel, der mit 340 Millionen Euro an zusätzlichem Umsatz rechnen kann. Der Elektrohandel kann sich auf 255 Millionen Euro Weihnachtsgeschäft freuen, der Lebensmittelhandel auf 230 Millionen Euro.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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