Direkt zum Inhalt

RegioData Research: Anstieg der realen Kaufkraft um 0,6 Prozent

16.04.2012

Trotz Sparmaßnahmen wird das reale Kaufkraftwachstum steigen, besagt die neueste Studie von RegioData Research. Den stärksten Zuwachs verzeichnete im vergangenen Jahr das Burgenland mit 3,7 Prozent. In absoluten Zahlen ausgedrückt bedeutet dies für jeden Österreicher ein Plus von fast 500 Euro im Vergleich zum Jahr 2011.

Grund für den Anstieg wird von RegioData in den verhältnismäßig niedrigen Arbeitslosenzahlen und die Tarifrunden-Verhandlungen Ende 2011 gesehen. Die nominelle Kaufkraftsteigerung beträgt hingegen 2,9 Prozent. Der reale Kaufkraftanstieg von 0,6 Prozent wird aufgrund einer angenommenen Jahresinflation von 2,3 Prozent bewertet.

Durchschnittliche Kaufkraft: 2,7 Prozent nominelles Wachstum

 

Die durchschnittliche Kaufkraft der Österreicher ist im Jahr 2011 um 2,7 Prozent nominell gewachsen. Unterdurchschnittliche Steigerungsraten wurden in Wien (2,3 Prozent), Niederösterreich (2,6 Prozent), Tirol (2,6 Prozent) und Salzburg (2,3 Prozent) registriert. Wien und Salzburg gehören nach wie vor zu den reichsten Bundesländern in Österreich, der Unterschied zwischen der durchschnittlichen Kaufkraft in diesen Regionen und dem Österreich-Schnitt hat sich vergangenes Jahr jedoch um je 0,4 Indexpunkte reduziert. Waren in Wien hauptsächlich die hohen Arbeitslosenzahlen, so sind in Salzburg insbesondere die niedrigeren Nächtigungszahlen sowie der Rückgang an öffentlichen Aufträgen verantwortlich für das nur unterdurchschnittliche Wachstum in diesen Bundesländern.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Branche
07.05.2012

Die Veröffentlichung einer Studie von GfK GeoMarketing zur Situation des Einzelhandels in Europa zeigt interessante Zahlen. Kaufkraft, Einzelhandelsumsatz, Anteile der Einzelhandelsausgaben,  ...

Branche
01.08.2011

Ganz schön stark: Die Generation 50 Plus verfügt laut einer jüngsten Erhebung von RegioData Research über das höchste Kaufkraftvolumen in Österreich: Mit über 44 Prozent lassen sie die am ...

Branche
19.04.2011

Geht es nach dem Marktforscher, erwartet den Handel im aktuellen Jahr einen Anstieg der Kaufkraft um 2,5 Prozent. Grund zum Jubel sei dies aber nicht, denn die erwartete Inflation liegt mit 2,6 ...

Branche
14.04.2010

Die heimische Kaufkraft liegt heuer im Schnitt bei exakt 19.664 € pro Kopf – insgesamt stehen 164,3 Milliarden Euro für Lebensunterhalt und Konsum zur Verfügung. Wenig überraschend: Die ...

Branche
28.01.2010

Im Schnitt ist die durchschnittliche Kaufkraft eines Europäers im Vorjahr um 3,7 Prozent zurückgegangen. Das heißt, dass die Menschen 2009 um 360 Euro weniger zur Verfügung hatten als 2008.

Werbung