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Ratte mal, wer da sammelt: 60 Ratten gegen ein Handy in Südafrika

05.11.2012

In dem von Armut gekennzeichneten Stadtteil Alexandra in Johannesburg herrscht seit jeher eine massive Rattenplage. Zahlreiche Versuche, die Vermehrung der Nagetiere einzudämmen – wie beispielsweise das Aussetzen von Eulen oder Vergiftungsversuche, waren bis dato nur von mäßigem Erfolg gekrönt. Einen vorerst scheinbaren Erfolg bringt der Aufruf "Handytausch gegen Ratten" eines Herstellers. 

Wer 60 der teilweise katzengroßen Nager einfängt und diese – vermutlich eher tot als lebendig - vorweisen kann, erhält ein Handy spendiert. Der Betreiber arbeitet mit einer Charity-Organisation zusammen. Wo man die gefangenen Tiere abgeben musste, ging aus Medienberichten nicht hervor. Dafür erteilen erfolgreiche Rattenfänger Tipps, wie man möglichst viele der Tiere einfängt.

 
Tauschaktion ist in vollem Gange

So meint der Bewohner Joseph Mothapo: "Einfach Reste vom Essen in einen großen Käfig geben, darin sammeln sich dann die Ratten an.“ Genügend Gegenstimmen zu dieser Aktion gibt es zuhauf. So heißt es unter anderem, damit würde man nur noch eine größere Rattenplage heraufbeschwören, da die Leute animiert würden, Ratten zu züchten.

In der Tat hat einer der Bewohner bereits zwei Handys für 120 Ratten erhalten; er möchte für seine Familie aber noch mehr Geräte "erfangen."

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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