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Prost Mahlzeit: Die Großfläche überlässt dem Fachhandel nur noch die Knochen!

30.06.2005

Vor gut einem Jahr startete Gillette seine Wachstumsoffensive für den Elektro-Fachhandel, damals mit dem Fokus auf Vereinfachung der Logistik und des Orderwesens (siehe Online-Meldung vom 20. April 2004, Elektrojournal 7-8/2004 und Online-Meldung vom 24. September 2004).

In Teamarbeit zur optimalen Information des Fachhandels (v.l.n.r.): Mag. Martin Kaufmann (Gillette), Kurt Weiss (Red Zac), Gerhard Rauth (Schäcke) und Mag. Stefan Hinterhofer (Gillette)

Heuer will man sich verstärkt neuen Ideen widmen, damit die traditionellen Braun-Fachhändler vom Kleingeräte-Markt wieder mehr Rahm abschöpfen können. Und dafür ist es höchste Eisenbahn!
Denn gegenüber der Großfläche haben die klassischen Einzelhändler in bestimmten Kleingeräte-Segmenten ordentlich Federn gelassen
– sogar bei innovativen Markenprodukten wie jenen von Braun, deren fachhandelsorientierte Vermarktung eigentlich ein diametrales Ergebnis hätte bewirken sollen.
„Im Kleingeräte-Markt, der sich auf die Braun-relevanten Warengruppen beschränkt, wurde 2004 zwar ein Plus von 2,4 Prozent erzielt“, erklärt Gillette Österreich-Vertriebsdirektor Martin Kaufmann. „Allerdings kam das Wachstum ausschließlich aus den Fachmärkten, die um 9,3 Prozent zulegten. Die traditionellen Fachhändler dagegen – sowohl die kooperierten als auch die unabhängigen – mussten Einbußen von 1,5 Prozent hinnehmen.“
Doch das war leider nicht die Spitze des Eisbergs. Der Trend ist noch viel schlimmer...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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