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Produktpirateriebericht 2013: Österreichs Zoll beschlagnahmte 2013 98.440 gefälschte Produkte

02.04.2014

Der österreichische Zoll hat im Vorjahr 98.440 gefälschte Produkte beschlagnahmt. Der Wert lag bei 5,6 Millionen Euro - gemessen am Originalpreis.

Während Produktfälschungen vor etwa zwanzig Jahren noch vorrangig im Bereich der Luxusgüter aufgetreten sind, werden mittlerweile auch Kinderspielzeug, Sportartikel, Software, Handys, Musik, Filme, Autos und Ersatzteile, Lebensmittel, Getränke, Maschinen, Fabrikanlagen, Flugzeugteile und Medikamente gefälscht

 

Die größte Produktgruppe waren nach wie vor die Medikamentenplagiate. Sie betrafen 25 Prozent aller Fälschungen - im Handel sind zirka 15 Prozent der im Umlauf befindlichen Medikamente gefälscht, geht aus dem Produktpirateriebericht 2013 hervor.

 

Beachtlich dabei: In den vergangenen Jahren erfolgte nahezu ein Viertel aller Medikamentenaufgriffe in den 28 Mitgliedstaaten der EU in Österreich. Spitzenreiter bei der Herstellung von Plagiaten ist China. 72 Prozent aller Funde waren "Made in China". Die meisten Fälschungen erwischen die Zollbeamten in den Monaten vor Weihnachten.

 

In Frankfurt wird jährlich der Negativ-Preis Plagiarius vergeben, der besonders dreiste Plagiate auszeichnet.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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