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Premium Partnership Program: Braun unterstützt bei Vermarktung & sichert Marge

15.06.2012

Nicht überraschend kommt der Start des Braun-Selektivvertriebs für Elektrojournal-Leser. Loslegen wollte man eigentlich zu Jahres-Beginn, September ist draus geworden. Dafür fährt das System nun wirklich wie auf Schiene in Richtung Margen-Sicherung und Premium-Vermarktung. Durch zeitgleichen Start in mehreren Ländern sind störende Quer-Importe ausgeschlossen.

Erste Verträge mit Handels- und Kooperations-Zentralen wurden bereits abgeschlossen, nun sind die Betriebe der Einzelhändler an der Reihe. Braun unterbreitet diesen ein Angebot, das schlichtweg nicht abzulehnen ist: „Durch Innovationen, Fokus auf den Konsumenten und Sicherung der Rentabilität wollen wir nachhaltiges Wachstum erzielen“, erläutert Procters National Sales Manager Thomas Poletin. „Unser Premium Partnership Program soll dem Handel bei der Vermarktung und der Erzielung auskömmlicher Margen helfen.“

 

Braun wird dabei künftig Premium-Innovationen über alle Kategorien hinweg jenen Handels-Partnern zur Verfügung stellen, die – so Poletin – „die Marke signifikant unterstützen und das beste Shopping-Erlebnis für den Konsumenten schaffen“. Auf diesem Wege wird Wert-Steigerung und Kategorie-Profitabilität erzielt. Erste Produkt-Innovationen für den PPP-Klub sind bereits definiert: Im September eingeführt werden eine neue Series 5 und 7 bei Rasierern, das IPL-Gerät zu Haar-Entfernung „Venus Naked Skin“ sowie ein SensoCare-Modell im Hairstyling-Segment.

 

Potenzial für Vervielfachung der Umsätze

 

Auf den Preis als Entscheidungs-Kriterium für Kunden vergisst das Unternehmen dabei nicht. Poletin: „Der Preis ist eine wichtige Säule, damit alleine verkauft man aber keine Premium-Produkte. Wichtiger noch sind Shopping-Erlebnis, Top-Service und Aufmerksamkeits-starke POS-Kommunikation.“ Über diese Kriterien definiert Brauns auch die Erwartungs-Haltung an PPP-Händler. Mindest-Umsatz, -Sortiment oder Ausstellungs-Fläche spielen für eine Teilnahme hingegen keine Rolle.

 

Gefragt sind hochwertiger Instore-Auftritt und Atmosphäre, die Lieferung von Abverkaufs-Daten, um Umsetzung und Tracking der Produkte zu gewährleisten und Extra-Visibilität durch Zweit-Platzierungen und spezielle Displays. All diese Materialien werden den Handels-Partnern von Braun zur Verfügung gestellt. Weiters sollten Verkäufer durch den Außendienst oder online via Campus24 geschult sein. Umsetzung und Monitoring besorgt der Dienstleister Marken Mehrwert.

 

Freilich sind all diese Bedingung durchaus im Sinne des Handels, wie eine Procter & Gamble-Studie belegt: Eine gut sortiertes Regal steigert die Umsätze um bis zu zwölf Prozent, durch Zweit-Platzierung und Navigations-Elemente kommen je nach Status-quo nochmals vier bis 26 Prozent hinzu sowie acht bis zwölf Prozent, wenn Geräte zum Angreifen und Ausprobieren bereitstehen. Noch höher die Bedeutung kompetenter Beratung: Der Abverkauf steigt um 160 bis 210 Prozent, wenn Verkäufer aktiv beraten.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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