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Pixel für Pixel: Microsoft will bei der LCD-Nachfolge ein gewichtiges Wort mitreden

22.07.2008

Das Konzept dazu klingt recht einfach: Jedes Pixel besteht aus zwei Mikrospiegeln die Licht nach Bedarf durchlassen oder blockieren können.

Damit erreiche man, so die Microsoft-Wissenschaftler Anna Pyayt, Gary Starkweather und Michael Sinclair im Nature Photonics-Journal, eine deutlich bessere Helligkeit samt höherer Energieeffizienz als bei herkömmlichen LCDs.

Die Licht-Durchlässigkeit bei LCDs beträgt den Wissenschaftlern zufolge fünf bis zehn Prozent, während die Neuentwicklung etwa 36 Prozent des Lichts durchlasse. Die Reaktionszeit der Pixel liegt bei nur 1,5 Millisekunden, wodurch eine sequenzielle Hinterleuchtung mit den Grundfarben Rot, Grün und Blau möglich wird. Bei LCDs müssen die drei Farben mittels Subpixeln gleichzeitig dargestellt werden.

Die teleskopischen Pixel bestehen aus einer 100 Mikrometer großen und 100 Nanometer dicken metallischen Membran mit zentralem Loch als Primärspiegel und einem zweiten Metallspiegel, der etwas größer ist als das Loch. Im Grundzustand werfen die Spiegel einfallendes Licht auf die Quelle zurück und das Pixel bleibt dunkel. Durch Anlegen einer Spannung kann die Membran aber annähernd parabolisch deformiert werden, sodass das Licht seinen Weg durch das Loch findet und das Pixel aufleuchtet. Das Design sei gut skalierbar auch für kleinere Pixelgrößen, betonen die Forscher.

Auch gegenüber direkt Licht emittierenden Technologien sehen die Wissenschaftler Vorteile. Auf der einen Seite, sei die Fertigung großer Displays aus organischen LEDs sehr teuer. Und auf der anderen Seite, ist bei Plasma-Displays die Auflösung aufgrund der dortigen Pixelgrößen begrenzt. Gerade bei großen Bildschirmen mit hoher Auflösung könnten die teleskopischen Pixel demnach Vorteile bieten.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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