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Philips DAP: Mit rasenden Rasierern in eine große Kleingeräte-Zukunft

08.12.2005

Ab nächstem Jahr heißt es für Formel 1-interessierte Philips-Handelspartner, bei jedem Rennen zweimal die Daumen zu halten: einmal den patriotischen für den „beflügelten“ Red Bull-Stall und einmal den geschäftlichen für das Team von Frank Williams, dessen Boliden künftig an „Schärfe“ gewinnen werden – dank des neuen Sponsors Philips Elektrorasierer. Der Einstieg der schneidigen Philips-Sparte in die Königsklasse des Automobilsports wurde dieser Tage in Amsterdam vertraglich besiegelt.
Das Abkommen bietet natürlich eine Fülle an Marketingchancen und soll Philips als die nunmehr bevorzugte Rasierer-Marke für die Technik- und Design-affinen Formel 1-Fans positionieren. Und davon gibt es international noch mehr als genug: Jede der insgesamt 19 Grand Prix-Übertragungen wird von rund 162 Millionen TV-Zuschauer verfolgt.
Für Österreich ist freilich wichtig, dass die Sponsorenrechte auch lokale Länder-Aktivitäten für Handelspartner und Konsumenten beinhalten. Philips-Rasierer werden das „gemeinsame Partner-Logo tragen“, so heißt es, und das Williams F1-Fotomaterial kann für Marketingzwecke genutzt werden. Bereits fix: 2006 kommt eine Special Edition an Philips- und Williams F1-Rasierern auf den Markt.

Das Williams-Team ist mit 16 Weltmeisterschaften (neun Konstrukteurs- und sieben Fahrertitel) resp. 113 Grand Prix-Siegen in 26 Jahren eines der erfolgreichsten in der Formel 1-Geschichte.

Darüber hinaus will Philips seine Sparte Consumer Health & Wellness ausbauen. Man führe Verhandlungen mit potenziellen Übernahmekandidaten, teilt der Konzern dazu mit. Der Markt für Gesundheitsprodukte sei sehr groß und fragmentiert, sagt der internationale Philips DAP-Chef Andrea Ragnetti (Bild). Philips sehe daher große Chancen für eine Konsolidierung in diesem Markt.
Die Holländer bekräftigten außerdem die diesbezügliche Umsatzerwartung: In zwei bis drei Jahren soll die Gesundheitssparte bei einer Wachstumsrate von jährlich sieben Prozent auf 750 Mio. bis eine Mrd. Euro zugelegt haben.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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