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Philips DAP: Manfred Skutzik übergibt seine Agenden an Siegfried Müller

09.12.2004

Der von Elektrojournal Online seinerzeit angestellte Vergleich zwischen der Berufslaufbahn von Gerhard Kroker und jener von Manfred Skutzik war offenbar nicht so weit hergeholt: So wie der ehemalige Electrolux Hausgeräte-Chef zieht sich auch der Philips DAP-Chef jetzt aus Österreich - zumindest in Bezug auf sein Einsatzgebiet - zurück.
Per 1. Jänner 2005 wird Dr. Manfred Skutzik (Bild links) seine Österreich-Agenden an Siegfried Müller (Bild unten) übergeben und sich damit voll auf den Bereich Philips DAP CEE (Central and Eastern Europe) konzentrieren. Als Grund für seinen Rückzug gibt Skutzik – in erster Linie – den enormen Arbeits- und Zeitaufwand für den 27 Länder umfassenden CEE-Bereich an. Skutzik betreute den osteuropäischen Markt bereits seit Mitte 2004 – neben seiner Tätigkeit als DAP Österreich-Chef.
Die enorme Reisetätigkeit und die damit verbundene Abwesenheit sind aber nicht der einzige Grund: "Die Organisationsstruktur sowie die Marktgegebenheiten sind einfach zu unterschiedlich, so dass eine sinnvolle Verbindung zwischen dem osteuropäischen und dem österreichischen Markt nicht möglich ist", erklärt Skutzik. "Zudem ist es für den österreichischen Markt besser, wenn ein Ansprechpartner vor Ort und nicht immer in Osteuropa unterwegs ist. Ich wiederum kann mich voll auf meine Aufgabe konzentrieren. Es ist ein interessanter Markt, der enorm viel Spaß macht, aber gleichzeitig auch sehr intensiv ist."
Ein entsprechender Brief, in dem die Handelspartner auch persönlich über diese Entwicklung informiert werden, wurde heute abgeschickt.
Den 1. Jänner bezeichnet Skutzik übrigens als "ganz guten Stichtag" für eine solche Änderung, wobei sich diese freilich in Grenzen halten wird. Rückt mit Siegfried Müller doch ein langgedienter Philips-Mann nach. "Mit Siegfried Müller wird es der ideale Übergang, und es sind auch keine großen Änderungen zu erwarten", streut Skutzik seinem Nachfolger Rosen.

Und welches Resümee zieht Skutzik?
"Ich habe den österreichischen Markt sechs Jahre lang in den unterschiedlichsten Funktionen betreut und dabei enorm viel gelernt. Andererseits hoffe ich natürlich auch, dass ich unsere Handelspartner in dieser Zeit gut unterstützen konnte. All diese Erfahrung hat mir das nötige Rüstzeug mitgegeben, so dass ich meine jetzige Aufgabe wahrnehmen kann. Das Kapitel Österreich ist auf unbestimmte geschlossen. Aber es ist kein Abschied für immer, sondern ich sage ja ,Auf Wiedersehen'."

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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