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Panzerketten statt Räder: Dysons Roboter-Sauger erblickt das Licht der Staubwelt

08.09.2014

Dyson hat in Japan einen Tag vor Beginn der IFA seinen eigenen Saugroboter vorgestellt. Lang hat’s gedauert – genau genommen 16 Jahre Forschung – um die Dyson-Familie mit dem "Dyson 360 Eye" zu erweitern. Der Neuankömmling soll mit seinem 360 Grad-Blick und ausgefeilter Technologie schnell Herr über die Staublage werden.

James Dyson stellte in Japan die neueste Tüftelei von Dyson vor. Das Ergebnis nach langjähriger Forschung ist ein Saugroboter, der - so hofft Dyson - kräftig am Markt mitmischen soll: „Wir haben ein 360-Grad Vision System entwickelt, mit dem der Roboter erkennt, wo er ist, wo er war und wo er noch reinigen muss. Dieses System, kombiniert mit unserem digitalen High-Speed-Motor und der Zyklon Technologie ist der Schlüssel für einen wirklich leistungsfähigen Roboterstaubsauger“, ist sich Dyson sicher.

Angetrieben von dem Dyson Motor V2 setzt der Dyson 360 Eye Staubsauger auf die Root Cyclone Technologie zur Trennung von Staub und Schmutz, mit deren Hilfe Partikel bis zu einer Größe von 0,5 Mikrometer aufgenommen werden. Der Roboter dockt zum Aufladen bei einer Ladestation an und verspricht danach ein Akku-Durchhaltevermögen von 30 Minuten. Rund 0,4 Liter Staub und Schmutz finden im Auffangbehälter Platz.

Der Saug-Navigator mit Panorama-Blick

Der Dyson 360 Eye Roboter-Staubsauger erkennt seine Umgebung mithilfe eines 360 Grad Vision Systems, entwirft daraus einen detaillierten Grundrissplan zur systematischen Navigation und protokolliert seine Position. Infrarotsensoren arbeiten zusammen mit einem Objektiv auf dem Gerät, das eine 360 Grad-Panoramakamera beinhaltet. Die Kamera erkennt den gesamten Raum gleichzeitig, so dass der Staubsauger seine Position triangulieren kann. Das Gerät verwendet anschließend Orientierungspunkte innerhalb der Aufnahmen, um zu ermitteln, wie es sich zwischen den Einzelbildern bewegt hat und aktualisiert das Umgebungsmodell entsprechend.

Die Elektrobürste des Roboter-Staubsaugers verläuft über die volle Breite des Geräts, um die Ecken und Kanten eines Raumes zu reinigen. Sie verwendet die patentierte Carbonfaser-Technologie zur Entfernung von Feinstaub auf Hartböden und steife Nylonborsten zum Aufbürsten und Reinigen von Teppichböden.

Ein Mini-Panzer fürs Wohnzimmer..

Ähnlich wie bei einem Geländefahrzeug ermöglicht der Kettenantrieb des Dyson 360 Eye Roboterstaubsaugers, die Geschwindigkeit und Richtung auf allen Untergrundtypen beizubehalten und kleine Hindernisse zu überwinden.

Mit der neuen Dyson App für iOS und Android behält man die Reinigung im Eigenheim im Blick. Mit einem Tastendruck kann eine einzelne Reinigung oder eine regelmäßige Reinigung geplant werden.

Wer Dysons Neuen gleich ins Portfolio aufnehmen will, muss sich noch ein wenig gedulden. Die Erfindung wird erst ab nächstem Jahr in Japan erhältlich sein, danach auch in anderen Ländern. Genaueres dazu sowie ein UVP wurde von Dyson noch nicht bekannt gegeben.

 

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