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Der Hochlauf des neuen LED-Werks in Kulim (Malaysia )schlägt sich negativ auf das Ergebnis von Osram nieder.

Osram: Quartalsgewinn geschrumpft

08.02.2018

Negative Währungseffekte, höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung und kurzfristige Effekte aus erweiterten Produktionskapazitäten belasten das Ergebnis.

Der deutsche Lichttechnikkonzern Osram hat zu Beginn seines Geschäftsjahres weniger Gewinn eingefahren. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) gab im ersten Quartal um 4 Prozent auf 172 Mio. Euro nach, wie das Unternehmen  mitteilte.

Gebremst haben demnach negative Währungseffekte, höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung und kurzfristige Effekte aus erweiterten Produktionskapazitäten. Analysten hatten einen stärkeren Rückgang erwartet. Unterm Strich sackte der Gewinn um 24,7 Prozent ab auf 70 Mio. Euro. Die operative Rendite ging auf 16,7 (18,0) Prozent zurück.

Weil die Nachfrage insbesondere nach optischen Halbleitern, die etwa in Smartphones oder Autos zum Einsatz kommen, hoch blieb, kletterte der Umsatz im Startquartal um 3,5 Prozent auf 1,026 Mrd. Euro. Wechselkurseffekte hätten dabei allein im ersten Vierteljahr mit mehr als 60 Mio. Euro zu Buche geschlagen und wirkten sich auch im Gesamtjahr weiter aus, teilte Osram weiter mit.

Gemeinsam mit den Kosten für den Hochlauf des kürzlich eröffneten neuen Werks in Kulim in Malaysia und den steigenden Forschungsausgaben werde sich die Belastung auf einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag summieren. Für 2018 bekräftigte der Konzern seine Prognose, wonach der Umsatz um 5,5 bis 7,5 Prozent zulegen und der operative Gewinn rund 700 Mio. Euro betragen wird. Vorstandschef Olaf Berlien ging davon aus, dass Osram "in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres an Fahrt" zulegt.

Autor/in:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
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