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Osram: OLED-Technologie für Automobilhersteller

20.07.2016

Mit dem Einsatz der OLED-Technologie (Organic Light Emitting Diode) in den Heckleuchten des BMW-M4-GTS wird die OLED-Lichttechnologie von Osram zum ersten Mal in einem Serienfahrzeug verbaut. Die organischen Flächenlichtquellen beanspruchen wenig Raum und eröffnen vermehrt Design-Möglichkeiten im Automobilbereich.

Als Lichtsystemlieferanten für den BMW-M4-GTS liefern Osram und Odelo die erste OLED-Beleuchtung für Automobile in Serie. „Mit unseren OLED in den Heckleuchten des BMW M4 GTS sind wir als erstes Unternehmen mit dieser neuen Technologie in Serie auf der Straße vertreten und beweisen einmal mehr unsere Vorreiterrolle im Automotive-Bereich“, verdeutlicht Hans-Joachim Schwabe, CEO Specialty Lighting bei Osram, die Stellung des Lichtherstellers im OLED-Geschäft. „Es war eine sehr intensive Zusammenarbeit mit Osram und wir sind stolz, dieses Projekt gemeinsam für BMW erfolgreich ins Ziel gebracht zu haben. Durch dieses Projekt haben wir erneut Innovationskraft bewiesen,“ resümiert Muhammet Yildiz, CEO der Odelo Group.

Die fächerförmig angeordneten organischen Leuchtdioden in der Heckleuchte des Serienfahrzeugs betonen die Flachheit der Lichtquelle und bringen sie in ihrer Funktion als Design-Highlight bei leicht seitlichem Einblick zur Geltung. Durch die Aufteilung der OLED-Leuchtfläche in jeweils zwei frei geformte Segmente konnten man auch ausgefallene Wünsche der Licht-Designer bei BMW erfüllen. Mit insgesamt 15 OLEDs pro Leuchte und einer Helligkeit von 1.200 Candela pro Quadratmeter gewähren die Heckleuchten gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr und übernehmen vollständig die Schlusslichtfunktion.

In den dünnen Schichten einer OLED sind organische Materialien enthalten. Sie sind von flächigen Elektroden umschlossen, die als elektrische Kontakte dienen. Bei Stromzufuhr entstehen Photonen in den Schichten, die die Diode leuchten lassen.

Da OLEDs Licht in hauchdünnen halbleitenden Schichten erzeugen, eignen sie sich besonders für die flexible Inszenierung von Beleuchtung. Beispielsweise ermöglicht die Segmentierung, also die dichte Anordnung von schaltbaren Lichtflächen nebeneinander, die Erzeugung eines räumlichen Eindrucks (3D-Effekt).

Durch die Möglichkeit, einzelne Leuchtmodule separat anzusteuern, eröffnen sich zusätzliche Gestaltungsmöglichkeiten wie etwa die Realisierung dynamischer Funktionen. Neben der Flexibilität bei der Gestaltung punktet die OLED-Technologie durch ihren geringen Energieverbrauch, der gerade beim Einsatz im Automobilbereich von Vorteil ist.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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