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ORF Sat-Empfang: Kostenloser Austausch defekter Module ab 14. September

24.08.2007

Noch müssen sich Konsumenten mit Sendeaussetzern, schlechtem Bildempfang oder Totalausfällen in Geduld üben. Ab Freitag, den 14. September, werden, so betonten Hersteller, ORF/ORS, Kommunikationselektroniker (KEL) und Handel in einer gemeinsamen Aussendung, in allen österreichischen Elektrounternehmen, die Sat-Receiver verkaufen, kostenlose Austauschmodule vorrätig sein.

Die Abwicklung geschieht unbürokratisch, die Konsumenten müssen nur die Geräterechnung vorweisen. In der Zwischenzeit sollte der Verkauf von Sat-Receivern mit besagten Modulen gestoppt werden.
Noch ungeklärt ist, ob bzw. wie die Arbeits- und Wegzeit für jene Fachhändler abgegolten wird, die nicht nur über den Ladentisch austauschen, sondern vor Ort beim Kunden.
Eine Frage, die vor allem die KEL betrifft. Sie waren ja schon bei den ersten Ausfällen nach dem Zwangs-Update unterwegs, um bei Hausanlagen, aber auch einzelnen Sat-Receivern in Wohnungen Störungen zu beheben. Hier gibt es noch weitere Gespräche, wobei es erklärtes Ziel aller Beteiligten ist, so rasch wie möglich und ohne gerichtliche Aktivitäten zu einer für alle praktikablen Lösung zu kommen.
Das erklärten sowohl Thomas Maurer, der Mediensprecher des Modul-Herstellers SmarDTV, als auch die Vertreter der österreichischen Wirtschaftskammer im Gespräch mit dem Elektrojournal.

Das sind die betroffenen Module

Sowohl von Seiten der KEL als auch SmarDTV gab es am 23. August eine Aussendung, in der Details bekannt gegeben wurden. Betroffen sind SCM-Module der Hardware-Version 2.0 mit folgenden Produktnummern: 904380, 904591 und 904590.
Diese Module sind daran zu erkennen, dass sie sich nach dem Einschieben in den Sat-Receiver nicht automatisch initialisieren und somit nicht in der Lage sind, kodierte Signale zu entschlüsseln.
Aus bisherigen Rückmeldungen, so ein Hinweis der KEL, lässt sich allerdings nicht ausschließen, dass Probleme nicht auch bei SCM-Modulen mit anderen Produktnummern auftreten können.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der Futura-Ausgabe des Elektrojournals, die in den ersten September-Tagen erscheinen wird.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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