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Online-Verkäufe: Hannes Katzenbeisser will ‚raus aus dem Sumpf’

21.10.2004

Auf der „Futura“ hat der Wiener Elektrohändler Hannes Katzenbeisser (Foto) sein neues Konzept für Online-Verkäufe der Industrie präsentiert („und dafür großes Lob bekommen“) – am 26. Oktober erfolgt der Relaunch seiner Homepage. Dieses Datum hat Katzenbeisser bewusst gewählt: Der Start am Nationalfeiertag soll demonstrieren, dass es sich um eine österreichische Lösung handelt, „die der heimischen Industrie den Rücken stärken soll“.

Das neue Konzept in Kurzform: Hannes Katzenbeisser (als einer der ersten, die mit Online-Verkäufen begonnen haben und deshalb viel Erfahrung sammeln konnten) unternimmt eine totale Kehrtwendung und rückt endgültig von der „2-Preise-Philosophie“ ab. „Ich biete nur noch einen Preis an, egal, ob jemand online oder bei mir im Geschäft kauft“. Und weiter: „Meine Stärke, etwa Beratung und Service, kommt dabei auch im Internet voll zur Geltung“.

Hannes Katzenbeisser ist sich dessen bewusst, dass er auf 85 Prozent der Internet-Klientel verzichtet, für die nur der tiefste Preis maßgebend ist. „Für mein hochwertiges Konzept für hochwertige Produkte und hochwertigen Service erwarte ich auch ein Mitziehen der Industrie. Wenn der eine oder andere Anbieter dieses Konzept ablehnt, muss ich dessen Produkte aus dem Regal nehmen“.

Im übrigen wird Katzenbeisser im November eigene, markenbezogene Internet-Shops auf die Beine stellen – der Start erfolgt mit Loewe, Panasonic, Sony, Philips und Yamaha, und bis Jahresende sollen weitere Anbieter folgen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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