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Österreichs Top-Manager fürchten Wirtschaftsstagnation und Finanzkrisen

10.06.2005

A.T. Kearney-Vizepräsident Kremlicka: „Unternehmen müssen sich für Klasse oder Masse entscheiden“

Kritisch, aber differenziert wird die globale Marktentwicklung von den führenden Top-Managern Österreichs, Deutschlands und der Schweiz gesehen – von denen 63 Prozent mit Finanzkrisen rechnen!
Einerseits sehen sie die Stagnation in Westeuropa als Bedrohung für die Unternehmen und Wirtschaftsstandorte, andererseits werden Chancen in den Schwellenländern erkannt. Dabei würde man die Märkte in Asien aber zum Teil überschätzen, denn ein weitaus größeres Wachstumspotenzial sollen jene in Mittel- und Osteuropa sowie im Nahen Osten bieten.
Zu diesen Ergebnissen kommt eine brandneue Studie des Management-Beratungsunternehmen A.T. Kearney sowie des Institut für Unternehmensführung der WU Wien. „Es ist die derzeit umfangreichste und längstfristige Erhebung, in der führende Top-Manager zu globalen und unternehmerischen Trends befragt wurden“, betont Studienleiter Gerhard Speckbacher von der WU.
Vor allem die EU-Erweiterung werde heute bedeutend kritischer gesehen als noch vor sechs Monaten. Grund der Skepsis sei der befürchtete Anstieg der Wirtschaftskriminalität, mit dem über 90 Prozent der Befragten rechnen. „Angst haben die Spitzenmanager auch vor einer wirtschaftlichen Stagnation in Westeuropa, denn ein Drittel der Österreicher und 60 Prozent der Deutschen erkennen darin eine Bedrohung für den eigenen Standort“, so Speckbacher.
Ein weiteres Risiko bestehe...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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