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Österreicher sind online-affin

27.01.2017

Im Fokus des aktuellen Otago Online Trendreports 2017 steht das digitale Such- und Kaufverhalten der Österreicher – meinungsraum.at hat dazu 1.000 Österreicher repräsentativ befragt.

Vertrauensfaktoren spielen im Online-Handel eine große Rolle: Wann vertrauen Österreicher einem Onlineshop oder einer Website?

Jan Königstätter, Gründer und Geschäftsführer Otago Online Consulting, fasst die Ergebnisse des eben herausgegebenen Online Trendreports 2017 zusammen: „Die gute Auffindbarkeit in den Suchmaschinen, gute Bewertungen auf Plattformen, aber auch die persönliche Weiterempfehlung durch Freunde und Bekannte sind wichtige Erfolgsfaktoren für mehr Umsatz im Internet.“ 

Zwar kaufen noch immer 40 Prozent der Österreicher überwiegend im Einzelhandel. Doch fast genauso viele (38 %) shoppen gleichermaßen im Einzelhandel wie online. Mehr als jeder Fünfte (21 %) bevorzugt bereits Online-Shopping.

60 % der Österreicher haben 2016 zumindest einmal online etwas gekauft. Am häufigsten kaufen die Österreicher Bekleidung, Schuhe und Accessoires online (60 %). Fast die Hälfte kaufen Bücher (48 %), jeder Dritte bucht eine Reise, ebenso viele kaufen Kosmetik- und Pflegeartikel (33 %). Die Top 3 bei den Frauen sind Bekleidung (70 %), Bücher (56 %) und Kosmetikartikel (42 %). Die Top 3 bei den Männern Bekleidung (49 %), elektronische Unterhaltungsgeräte (40 %) und Bücher (40 %).

Im Durchschnitt planen drei Viertel der österreichischen Konsumenten ihren Online-Kauf schon im Vorhinein. Der Bildungsgrad spielt dabei eine signifikante Rolle: 28 % aller Österreicher ohne Matura kaufen gerne spontan im Netz, aber nur 18 % mit Matura.

17 % machen ihre Online-Recherche in der Arbeit, 13 % unterwegs. Der Prozentsatz steigt bei den jüngeren Österreichern stark an: 29 % der 18- bis 29-Jährigen nutzen ihr Smartphone zur Produktrecherche, wenn sie unterwegs sind.

37 % der befragten Österreicher nutzen Bewertungen auf Plattformen zur Informationssuche. Hier gilt: Je jünger, desto häufiger: 46 % der 18- bis 29-Jährigen nutzen Bewertungen auf Plattformen. Im Gegensatz zu den 60- bis 65-Jährigen, von denen nur jeder Vierte diese Informationsquellen für sich nutzt. Fast die Hälfte der 60- bis 65-Jährigen geht nach wie vor gerne direkt ins Geschäft.

Das Vertrauen in einen Online-Shop oder eine Website wird durch verschiedene Faktoren unterschiedlich stark beeinflusst. Für 35 % der Österreicher spielen Bekanntheitsgrad und Renommee eines Unternehmens mit Online-Shop die größte Rolle. Auch die Empfehlung von Freunden ist für 75 % ein vertrauensfördernder Faktor. Für 70 % sind die Kombination aus Online-Shop und „realem“ Geschäft vertrauensfördernd. 68 % vertrauen lieber einem Online-Shop aus Österreich. Ganze 33 % der Österreicher vertrauen dem Ranking von Suchmaschinen.

Anzeigen in der Google-Suche sind 3 von 4 Österreichern bereits aufgefallen. Vor allem Männer (76 %), Österreicher mit höherem Bildungsgrad (83 %) und Jüngere (76 %) wissen um diese bezahlten Anzeigen signifikant häufiger Bescheid.

Die Studie lässt sich herunter laden unter http://www.otago.at/otago-online-trendreport-2017/

 

Autor:
Redaktion Elektrojournal
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