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Österreicher geben online 1,5 Mrd. Euro aus – aber Lieferkosten abschreckend

30.11.2005

Zwischen 2,2 und 2,5 Mio. ÖsterreicherInnen kaufen bereits „im Netz“ und werden dabei heuer geschätzte 1,5 Milliarden Euro ausgeben. Damit generieren die Online-Shops bereits 3,4 Prozent des gesamten Einzelhandelsvolumens in der Alpenrepublik. Auf der virtuellen Einkaufsliste ganz oben stehen Bücher, CDs, Videos und DVDs sowie Bekleidung, hat der in Wiener Neudorf ansässige Online-Marktforscher Marketagent.com in einer Umfrage unter 800 web-aktiven Konsumenten herausgefunden.
Konkret hat schon mehr als die Hälfte der Befragten per Internet CDs, Videos oder DVDs geordert. 60,5 Prozent waren in den vergangenen zwölf Monaten mit ihren Einkäufen „zufrieden“, 36,5 Prozent „eher zufrieden“. Marketagent.com-Chef Thomas Schwabl (Bild): „Die Zufriedenheit nimmt mit der Anzahl der Bestellungen zu.“
Gar nicht geizig zeigten sich die heimischen Online-Einkäufer daher beim Bestellen: Während 23 Prozent der Befragten im Vorjahr bis zu 100 Euro im Internet ausgaben, bezifferte knapp die Hälfte ihre Ausgaben auf 100 bis 500 Euro. Und 27 Prozent haben sogar mehr als 500 Euro ausgegeben.
Trotzdem wünschen sich die Befragten noch Verbesserungen wie eine kostenfreie Zustellung (74,7 Prozent) oder eine Geld-zurück-Garantie (54,9 Prozent). Bei zu hohen Lieferkosten brechen 29,1 Prozent den Online-Kauf komplett ab, für 23,9 Prozent sind unzureichende Zahlungsmöglichkeiten ein Abbruchgrund.
Am liebsten zahlen Österreichs Online-Shopper per Überweisung nach Rechnung (45,7 Prozent der Befragten). Das Vertrauen zu Zahlungsarten wie Kreditkarten werde in Zukunft zwar zunehmen, so Schwabl. Hinderlich sei aber, dass noch kein wirklicher Standard etabliert sei.
Bei der Auswahl eines Online-Shops wird der Sicherheitsaspekt groß geschrieben. Für den Großteil (68,5 Prozent) zählt vor allem ein vertraulicher Umgang mit den Kundendaten. (pte)

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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