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Österreich-Umfrage: Welche Handy-Funktionen werden tatsächlich genutzt?

14.03.2008

Doch was davon wird tatsächlich genutzt? Der Austrian Internet Monitor liefert die Antwort - die zweite innerhalb eines halben Jahres .

Innerhalb der letzten zwölf Monate ist die Handy-Penetration in der heimischen Bevölkerung um weitere drei Prozentpunkte auf nunmehr 86 Prozent gestiegen. Dabei begnügt man sich nicht unbedingt mit einem Mobiltelefon - 16 Prozent aller Handybesitzer verfügen über zumindest zwei Geräte. Der gleiche Anteil hegt bereits einen Anschaffungswunsch für ein zusätzliches oder ein Ersatzhandy. Die gute Mobilfunkausstattung zieht sich durch alle Altersgruppen. Lediglich Personen ab 70 Jahren weisen eine deutlich geringere Nutzung auf. Doch wofür genau nutzt man den ständigen Begleiter?

Neben dem Telefonieren ist zweifelsohne das Versenden von SMS-Nachrichten am beliebtesten. Drei Viertel der Handybesitzer nutzen diese Funktion aktiv, 40 Prozent verwenden sie regelmäßig. An zweiter Stelle folgt die MMS-Verwendung, die ein Viertel der Befragten angibt. Bei der Verwendung der eMail-Funktion ist man dagegen sehr zurückhaltend. Nur jeder zehnte Handybesitzer verwendet mobiles eMail - das ist lediglich ein Fünftel derer, die diesen Dienst aufgrund ihrer Handyfunktionalität nutzen könnten.

Unterdessen gibt ein Viertel der Handybesitzer an, schon einmal mobile Datendienste verwendet zu haben. Am beliebtesten sind hier kurz gehaltene, aktuelle Informationen wie der Abruf aktueller Nachrichten sowie des Wetterberichts. Das generelle Interesse an mobilen Datendiensten ist hingegen hoch: Mehr als die Hälfte bekundet es. Die Herausforderung für Anbieter ist nun, das hohe Interesse durch noch mehr Nutzerfreundlichkeit in konkrete Verwendung umzusetzen.

Doch nicht nur die Kommunikation steht im Interesse der Handybesitzer. Knapp jeder fünfte hört am Handy Musik mittels MP3-Player, jeder sechste mittels Radio. Dies wird beim Handykauf schon stark berücksichtigt. Möchte man keinen MP3-Player am Handy verwenden, so schafft man erst gar nicht ein Gerät mit dieser Funktion an.

Diese und weitere Informationen finden sich in der aktuellen Ausgabe des Austrian Internet Monitor-Consumer (AIM-C). Der AIM-C wird von der Integral Markt- und Meinungsforschung auf Basis von insgesamt 12.000 telefonischen Interviews pro Jahr (3.000 pro Quartal) durchgeführt - repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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