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Österreich ist digital – oder zumindest fast: Aktueller Digitalisierungsbericht vorgestellt

24.02.2009

In zwei Jahren soll es so gut wie keine Haushalte mehr mit analogem Antennen- oder Sat-Empfang geben. Das behauptet zumindest die KommAustria und die Rundfunk- und Telekom-Regulierungsbehörde (RTR) in ihrem jüngsten Digitalisierungsbericht, der von Bundeskanzler Werner Faymann dem Nationalrat vorgelegt wurde.

Ein Sorgenkind bei der Digitalisierung stellen demnach lediglich die Kabelhaushalte dar. Entgegen den Erwartungen von KommAustria und RTR sei es auch im Jahr 2007 - trotz breitflächiger Endgeräteförderung - zu keinem nennenswerten Umschwung gekommen.

Dem Bericht zufolge waren bis Mitte 2008 rund 47 Prozent der Haushalte digitalisiert, um 17 Prozentpunkte mehr als Ende 2006. Jetzt, rund ein halbes Jahr später, rechnet man damit, dass inzwischen mehr als die Hälfte der 3,4 Millionen TV-Haushalte auf digitalen Empfang umgestellt haben. Besonders rasant stieg - wenig überraschend - der digitale Sat-Empfang. Viele "Hybrid-Haushalte", die bislang analoges Sat nutzten, ORF 1 und ORF 2 aber über Antenne empfingen, haben im Zuge der DVB-T-Einführung komplett auf digitalen Satellitenempfang umgestellt. Damit hat sich auch die Zahl jener Haushalte, die für den Empfang österreichischer TV-Programme auf Antennenempfang angewiesen sind, zwischen Herbst 2006 und Juni 2008 auf 650.000 Haushalte halbiert. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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