Direkt zum Inhalt
Der Handelsverband unterstützt die Forderung nach „smarten Regulierungen“ von Initial Coin Offerings (ICOs) – über solche Kryptowährungen werden Unternehmensfinanzierung aufgestellt.

Österreich als Blockchain-Vorreiter

29.09.2017

Neue Initiativen für ein Blockchain-fittes Österreich liegen im Trend – auch der Handelsverband bringt sich hier ein.

Der Handelsverband hat an der vom Wirtschaftsminister initiierten Strategie Blockchain Austria mitgewirkt und unterstützt auch die überparteiliche Initiative SmartBlockchain.at . Österreichs Vorsitz im Rat der EU im zweiten Halbjahr 2018 ist zudem eine große Chance für eine Harmonisierung im Bereich Blockchain auf EU-Ebene.

Damit Österreich als Innovationsführer innerhalb der Staatengemeinschaft wahrgenommen wird, würde sich eine Verwaltungsreform im Rahmen eines Blockchain-Leuchtturmprojektes anbieten, erklärt der Handelsverband. Diese könnte konkret durch den Einsatz von Smart Contracts und die Bereitstellung transparenter Abfrageprozesse für Bürger erfolgen.

Dazu Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes: „Österreich hat im Bereich Bürokratie enorme Effizienzpotentiale. Was spricht also dagegen, die staatliche Verwaltung mithilfe der Blockchain-Technologie via Smart Contracts effizienter, sicherer und transparenter zu machen?“

Derzeit erleben vor allem Initial Coin Offerings (ICOs), die Unternehmensfinanzierung über Kryptowährungen erlauben, einen Boom – allein 2017 wurden über ICOs weltweit bereits rund zwei Milliarden Dollar investiert.

Rainer Will, auch Board Member der European eCommerce and Omni-Channel Trade Association (EMOTA), schlägt einen von der EZB ausgegebenen Krypto-Euro vor, „der an klassische Bankkonten koppelbar ist.“

Ein ausgewogener Weg ist aus Sicht des Handelsverbandes erforderlich, wenn die Technologie auch im Bereich Payment und entlang der gesamten Wertschöpfungskette den Weg in den Handel findet, um Sicherheit sowohl auf Konsumenten- als auch auf Händlerseite gewährleisten zu können.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Während China-Versender bis 22 Euro keine Steuern zahlen müssen, werden diese für europäische Unternehmen ab dem ersten Cent berechnet.
Branche
22.09.2019

Der Nationalrat hat vergangene Woche eine zentrale Forderung des Handelsverbandes beschlossen: die Abschaffung der 22-Euro-Freigrenze für Kleinpakete aus Drittstaaten. Unterstützung gibt’s vom ...

Branche
05.09.2019

Der Handelsverband veranstaltet auch heuer wieder den TECH DAY. Die „Brückenveranstaltung“ zwischen moderner Technik und Handel geht am 7. November über die Bühne. Da werden auch die Austrian ...

Die Wort-Bild-Marke des Handelsverbandes kann von allen Mitgliedern kostenlos genutzt werden.
Branche
08.07.2019

Wenige Tage vor dem Amazon Prime Day gibt es betreffend eines anderen Shopping-Tages entscheidende Neuigkeiten: Der Begriff „Black Friday“ darf ab sofort von jedem Händler in Österreich frei ...

Das geschaffene Siegel „Österreichischer Händler“ dient der Kampagne als Trägerrakete und Multiplikator, es steht für Arbeitsplätze, Steuern und Wirtschaftskraft.
Branche
03.07.2019

Der Handelsverband startet im Schulterschluss mit Händlern, die in Österreich Steuern zahlen, eine ebenso groß angelegte Außenwerbekampagne. Mitmachen können auch KMU.

Branche
03.05.2019

Richtig rund geht’s in den Juristen-Stuben, seit der Handelsverband eine Pressemeldung in Sachen Black Friday veröffentlichte. Zwei Unterlassungsaufforderungen sind diesbezüglich bereits in die ...

Werbung