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Oberösterreichs Gewerbe ist der heimische „Outperformer“ – und das in allen Branchen

08.04.2008

"Es freut mich, dass das voll und ganz eingetroffen ist", meint Oberösterreichs Sparten-Obmann nun. 2007 betrug das nominelle Umsatzplus 4,8 Prozent.

Die Gewerbe- und Handwerkskonjunktur in Oberösterreich war 2007 robust und konnte von der Krise auf den internationalen Finanzmärkten nicht negativ beeinflusst werden. Laut KMU Forschung Austria ist der Umsatz nominell um 4,8 Prozent gestiegen und liegt damit deutlich über dem Österreich-Schnitt von 3,5 Prozent an der Spitze des Bundesländer-Rankings. Preisbereinigt ist der Umsatz im oberösterreichischen Gewerbe und Handwerk um 2,5 Prozent gestiegen (Österreich: 1,5 Prozent).

"Die gute Geschäftslage setzte sich nahtlos im ersten Quartal 2008 fort und sollte den Einschätzungen unserer Betriebe zufolge im zweiten Quartal anhalten", so der WK-Funktionär Pitsch. Die Lage wurde sogar insgesamt besser beurteilt als im Vorjahres-Quartal. In den investitionsgüternahen Branchen ist der durchschnittliche Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahres-Quartal um 14 Prozent gestiegen, im konsumnahen Bereich hat sich der Saldo aus Unternehmen mit Umsatzsteigerungen und -rückgängen von hohem Niveau um einen Prozentpunkt verschlechtert. 33 Prozent der Betriebe melden guten, 58 Prozent saisonüblichen Geschäftsverlauf.

Fachkräftemangel schädigt das Geschäft

Das wirkt sich auch auf den Beschäftigtenstand aus: Im Zeitraum April bis Juni soll der Personalstand so um 5,3 Prozent erhöht werden. Gleichzeitig sieht über ein Drittel der Unternehmen seine Geschäftslage durch den Fachkräftemangel beeinträchtigt. Der entsprechende Wert fiel nur in Kärnten noch höher aus.

Anteil an der guten Umsatzentwicklung hat auch die Anhebung der Verkaufspreise, die 2007 mit 2,3 Prozent etwas über der allgemeinen Steigerung der Verbraucherpreise (2,2 Prozent) und über dem Österreich-Schnitt in Gewerbe und Handwerk (2 Prozent) ausgefallen ist. 53 Prozent der Unternehmen konnten die Preise sogar um durchschnittlich vier Prozent erhöhen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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