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Oberösterreichischer Alleingang: Computerhändler kooperieren mit Geizhals

15.12.2009

Das Landesgremium des Maschinenhandels der WKO Oberösterreich hat in Kooperation mit Geizhals das Internet-Gütesiegel "WKO - Computerhandel - GEPRÜFT" ins Leben gerufen. Damit wolle man, so der Sprecher des Computer- und Büromaschinenhandels Christian Hener, "die Vorteile von Geschäftslokalen, die auch im Internet vertreiben, hervorheben".

"Das Landesgremium des Maschinenhandels vergibt dieses Internet-Gütesiegel ausschließlich an oberösterreichische Computer- und Büromaschinenhändler. Um das kostenlose Gütesiegel führen zu dürfen, müssen diese Betriebe ein Reihe von Kriterien erfüllen und einhalten", so Hener. Unter anderem muss es allgemein zugängliche Verkaufsräumlichkeiten, eine Geld-zurück-Garantie im Falle eines Lieferverzugs sowie eine fachgerechte Beratung durch geschultes Personal geben.

"Das Landesgremium des Maschinehandels überprüft nicht nur bei Vergabe des Internet-Gütesiegel das Vorliegen der Voraussetzungen, sondern auch nachträglich in regelmäßigen Abständen. Im Falle des Falles entziehen wir auch die Berechtigung zur Führung", erklärt Hener.

Gerne hätte man, betont Gremialgeschäftsführer Dieter Wurzer, eine Österreichweite Lösung angestrebt. "Warum daraus nichts geworden ist, müssen sie aber meine Kollegen in den anderen Bundesländern fragen", so Wurzer gegenüber Elektrojournal Online. Bislang seien viele oberösterreichische Computerhändler auf das Geizhals-Gütesiegel des Elektrohandels ausgewichen. "Aber das passt ja auch nicht so wirklich."

Von den rund 560 Computerhändlern in Oberösterreich, dürften rund 80 das Gütesiegel beantragen, rechnet der Gremialgeschäftsführer. "Der Rest ist hauptsächlich im B2B-Bereich tätig, womit auch kein Gütesiegel benötigt wird."

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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