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Nur das Okay des Konkursrichters fehlt noch: E-Tec hat DiTech übernommen

05.06.2014

Bei der insolventen Computerhandelskette DiTech könnte teilweise ein Neuanfang bevorstehen. Der kleinere Mitbewerber E-Tec hat nach Eigenangaben die Markenrechte und die gesamte Konkursmasse übernommen, es fehle nur noch das grüne Licht des Konkursrichters, sagte E-Tec-Chef Bert Kuhn den OÖ-Nachrichten. Die Freigabe erwartet er noch diese Woche.

Kuhn will die Marke über eine Tochtergesellschaft nutzen, um seine Zielgruppe zu erweitern. Er will so Kunden ansprechen, die gerne im Geschäft einkaufen und einen erhöhten Beratungsbedarf haben. Das passe gut zu E-Tec, das ein völlig anderes Marktsegment abdeckt: Technikinteressierte Menschen, die gerne im Internet einkaufen. E-Tec hat seinen Firmensitz im oberösterreichischen Timelkam und betreibt 15 Filialen und beschäftigt 53 Mitarbeiter.

 

DiTech-Co-Chefin Aleksandra Izdebska hat mittlerweile einen neuen Job, berichtete zuletzt das Magazin Format. Sie arbeitet beim niederösterreichischen Automatenhersteller Novomatic. "Frau Izdebska absolviert bei uns ein halbjähriges Spezialtraineeprogramm. Danach sehen wir, ob wir Synergien finden", sagte Novomatic-Chef Franz Wohlfahrt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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