Direkt zum Inhalt

Nummernportierung: Jetzt wird um die ,Fluchtsteuer' gefeilscht

15.10.2004

Morgen startet die Mobile Nummernportierung (MNP), also die Möglichkeit seine liebgewonnene Mobilfunknummer im Falle eines Wechsel zu einem anderen Mobilfunkanbieter, mitzunehmen. Die heftigen Querelen um MNP im Vorfeld sind ja inzwischen bestens bekannt, wobei diese nicht nur den technisch-administrativen Ablauf sondern auch, die möglichen Portierungskosten (in der Branche inzwischen auch als "Fluchtsteuer" bezeichnet) betrafen. Letztere werden die Anbieter von ihren Kunden beim Verlassen einfordern.Heute wurden die Forderungen bekannt gegeben. So wird der Marktführer, die mobilkom austria, bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter zuzüglich zu den vom Regulator vorgeschrieben vier Euro "Beauskunftungsgebühr" 35 Euro für die Portierung verlangen. One und T-Mobile wollen ebenfalls 35 Euro beim Wechsel verlangen. Tele.ring bleibt bei seinem kostenlosen Umstiegsangebot für weggehende Kunden. Hier fallen nur die vier Euro Auskunftsgebühr an. Wechselt ein Kunde von einem anderen Anbieter zu tele.ring, werden ihm die vom alten Betreiber verrechneten vier Euro gutgeschrieben. Auch 3 verlangt bei einem Wechsel abgesehen von den vier Euro kein zusätzliches Entgelt. Dort wird zudem mit einem eigenen "Willkommensbonus" gelockt.Wenig Freude mit der "Fluchtsteuer" hat naturgemäß die Regulierungsbehörde RTR - und droht mit Konsequenzen...

Morgen startet die Mobile Nummernportierung (MNP), also die Möglichkeit seine liebgewonnene Mobilfunknummer im Falle eines Wechsel zu einem anderen Mobilfunkanbieter, mitzunehmen. Die heftigen Querelen um MNP im Vorfeld sind ja inzwischen bestens bekannt, wobei diese nicht nur den technisch-administrativen Ablauf sondern auch, die möglichen Portierungskosten (in der Branche inzwischen auch als „Fluchtsteuer“ bezeichnet) betrafen. Letztere werden die Anbieter von ihren Kunden beim Verlassen einfordern.
Heute wurden die Forderungen bekannt gegeben. So wird der Marktführer, die mobilkom austria, bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter zuzüglich zu den vom Regulator vorgeschrieben vier Euro „Beauskunftungsgebühr“ 35 Euro für die Portierung verlangen. One und T-Mobile wollen ebenfalls 35 Euro beim Wechsel verlangen. Tele.ring bleibt bei seinem kostenlosen Umstiegsangebot für weggehende Kunden. Hier fallen nur die vier Euro Auskunftsgebühr an. Wechselt ein Kunde von einem anderen Anbieter zu tele.ring, werden ihm die vom alten Betreiber verrechneten vier Euro gutgeschrieben. Auch 3 verlangt bei einem Wechsel abgesehen von den vier Euro kein zusätzliches Entgelt. Dort wird zudem mit einem eigenen „Willkommensbonus“ gelockt.
Wenig Freude mit der „Fluchtsteuer“ hat naturgemäß die Regulierungsbehörde RTR – und droht mit Konsequenzen...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Rainer Will (Handelsverband), Alexander Egit (Greenpeace) und Barbara Teiber (GPA)
Branche
16.12.2020

Der Handelsverband, die Umweltorganisation Greenpeace und die Gewerkschaft GPA fordern von der Regierung eine strengere Regulierung von Online-Giganten wie Amazon.

Branche
16.12.2020

Eine außergewöhnlich hohe Anzahl an Produkten, die über Online-Marktplätze verkauft werden, entsprechend nicht den Gesetzen zur erweiterten Hersteller-Verantwortung. Die Covid-19-Pandemie hat das ...

Hausgeräte
15.12.2020

Das Budget der Weihnachtsfeier von Leifheit wurde dieses Jahr für den guten Zweck verwendet: Geschäftsführer Gerhard Lasselsberger übergab einen symbolischen Check im Wert von 2500 Euro an Harald ...

Obfrau des Wiener Handels Margarete Gumprecht und SOS-Kinderdorfleiter Erwin Roßmann bei der Scheckübergabe.
Branche
15.12.2020

In Wien finden rund 240 Kinder, die nicht dauerhaft bei ihren leiblichen Eltern leben können, bei SOS-Kinderdorf ein neues Zuhause. Die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien hat heuer erstmalig ...

Hausgeräte
15.12.2020

Das Elektrokleingeräte Forum stellte dem SOS Kinderdorf insgesamt 60 Elektrokleingeräte für Familien in Niederösterreich zur Verfügung. Die Kinderdorf-Familien bedankten sich mit einer ...

Werbung