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HMD-CEO Florian Seiche präsentierte neue Nokia-Phones in Wien.

Nokia: Immer frische Handys

07.03.2018

HMD Global lässt die Kultmarke Nokia wieder auferstehen. Mit Erfolg. Das Geheimnis: Schnelle Updates und hohe Produktqualität.

HMD Global, das finnische Start-up, das die Tradition der Nokia-Handys weiterführen möchte, hat einen glänzenden Neuanfang hingelegt. Seit dem Start vor gut einem Jahr hat das Unternehmen 70 Millionen Geräte absetzen können und ist in 170 Ländern dieser Welt präsent. HMD-CEO Florian Seiche will aber noch mehr. Er möchte die Zahlen verdoppeln und langfristig Nokia wieder in die Oberliga der Handyhersteller zurückführen, wie er in Wien im Rahmen einer Produktpräsentation sagte.  Eines der Vehikel sind die Retro-Phones, die vor allem den Markt der günstigen Einsteiger-Phones befeuern sollen. Dem Bestseller 3310 folgt nun das 8110, auch bekannt als das „Bananenhandy“. Auch Matrix-Fans werden das Kulthandy wieder erkennen. Die Neuauflage gibt es in Gelb und in Schwarz. Sie bringt die wichtigsten Apps wie Google Maps, Facebook und Twitter mit und beherrscht auch die Kontakt- und Kalendersynchronisation auf Google. Erhältlich ab Mai um  79 Euro (UVP).

Schnelle Updates

Bei den Smartphones setzt HMD bei auf Android One. Das Betriebssystem bleibt unverändert, Sicherheits- und Funktionsupdates sollen so möglichst schnell eingespielt werden können. Die Geräte bleiben deshalb während der gesamten Nutzungsdauer „frisch“, wie es Seiche nennt,. Eine Schlüsselrolle spielt das Nokia 1, ein Modell mit Android Go, einer abspeckten Version von Android Oreo. Es soll den mehr als eine Milliarde zählenden Feature-Phone-Nutzern weltweit Gusto auf den Umstieg zu einem Smartphone machen. Der soll 85 Dollar (UVP) kosten und ab April möglich sein.  Auch beim Nokia 1 soll es übrigens trotz Go-Version die gleiche Update-Politik geben: Mindestens drei Jahre soll das Gerät zeitnah zu den Google-Veröffentlichungen mit neuer Software versorgt werden. „Wir wollen Produkte mit einer speziellen Nokia-Qualität anbieten. Unseren Geräten soll man vertrauen können“, sagt Seiche.

Daneben will Nokia noch im April die Mittelklasse-Modelle Nokia 6, Nokia 7 plus und das Highend-Modell Nokia 8 Sirocco (749 Euro UVP) einführen. Letzteres soll „das Beste sein, das wir den Nokia-Fans geben können“, verspricht Seiche.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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