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Nikon gibt sich’s derzeit kalt-warm: Neue Systemkamera, halbierter Gewinn

10.08.2012

Während Canon erst vor wenigen Wochen seinen Einstieg in den Systemkameramarkt besiegelte, ist Konkurrent Nikon schon wieder einen Schritt voraus. Mit der Nikon 1 J2 präsentieren die Japaner nun nämlich bereits das Nachfolgemodell von Europas meistverkaufter (laut GfK) kompakten Systemkamera Nikon 1 J1.  

Aufgepeppt mit allerlei neuen Funktionen soll die benutzerfreundliche, elegante Kamera noch schneller denken und reagieren als ihr Vorgängermodell. Die Nikon 1 J2 ist extrem handlich und bietet alle Merkmale, um erstklassige Fotos und Filme aufzunehmen. Zeitgleich mit der Kamera wird das 1 NIKKOR 11-27,5mm 1:3,5-5,6 vorgestellt, ein superkompaktes 2,5-fach-Zoom-Objektiv, dessen Brennweitenbereich die meisten Aufnahmesituationen des Alltags abdeckt und dabei bequem in jede Jackentasche passt. Neue fotografische Möglichkeiten eröffnen sich zudem durch Zubehör der nächsten Generation wie das Unterwassergehäuse WP-N1.

 

Genau wie jedes andere Nikon 1-Produkt bietet die J2 eine interessante Kombination aus Geschwindigkeit, Bildqualität und Größe sowie innovativer Aufnahmefunktionen wie „Bewegter Schnappschuss“ und „Smart Photo Selector“. Praktisch: mit dem neuen Kreativmodus erhält man einfachen Zugriff auf mehrere Aufnahmemodi, Filter und Aufnahmeeinstellungen, die direkt auf die Vorschau angewendet werden können. Auf diese Weise sieht man schon vor der Aufnahme, welche Wirkung der Modus oder die Einstellung auf die Aufnahme haben wird.

Intelligente Funktionen

Das Aufnahmekonzept „Bewegter Schnappschuss“ hält flüchtige Momente fest und gibt sie so wieder, dass das Bild lebendig erscheint. Sie nimmt gleichzeitig ein Video in Zeitlupe und ein Foto auf, kombiniert beides und erzeugt so ein geradezu plastisches, lebendiges Foto, das die Geschichte eines Moments wie nie zuvor erzählt. Zum ersten Mal ist es möglich, eine längere Zeitspanne in einem Schnappschuss festzuhalten, ob nun das Spiel der Brandung an der Küste, das Lächeln des besten Freundes oder ein Kind, das die Kerzen seines Geburtstagskuchens auspustet.

Eine weitere innovative Funktion, die durch die Kamerageschwindigkeit ermöglicht wird, ist der „Smart Photo Selector“. Er hilft dabei, ein optimales, voll aufgelöstes Bild aufzunehmen. Wer oft versucht, ein actionreiches Bild aufzunehmen, zum Beispiel einen Hund beim Fangen eines Balls oder ein Kind auf der Schaukel, stellt meist fest, den entscheidenden Moment verpasst zu haben, weil das Foto einen Augenblick zu früh oder zu spät aufgenommen wurde. Die Nikon 1 J2 nimmt diese Sorge ab. Beim einmaligen Drücken des Auslösers nimmt die Kamera 20 hochauflösende Bilder schnell hintereinander auf und wählt automatisch die fünf besten Aufnahmen anhand von Gesichtsausdruck, Bildausschnitt und Fokussierung aus. Das beste Bild wird dann auf dem hochauflösenden LCD-Monitor angezeigt. Sagt das Bild nicht zu, werden weitere zur Auswahl angezeigt.


Umsatz gesteigert, Gewinn halbiert

Während es produkttechnisch bei Nikon offenbar bestens klappt, können die Zahlen des japanischen Kamera-Riesen nicht ganz so glänzen. Zwar gelang es im vergangenen Quartal den Umsatz zu steigern, der Nettogewinn ging aber massiv zurück. Mit 259 Mrd. Yen (2,67 Mrd. Euro) setzte der Konzern 5,6 Prozent mehr um als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Nettogewinn schrumpfte um 48,6 Prozent auf 15,7 Mrd. Yen. Als Hauptursachen für den Gewinnrückgang nannte Nikon den starken Wechselkurs des Yen und ein Preisschwund bei Digitalkameras.

So wuchs der Umsatz der Sparte Imaging Products zwar von 167 auf 190 Mrd. Yen, der operative Gewinn ließ aber von 31,7 auf 19,6 Mrd. Yen nach. In den vergangenen drei Monaten konnte Nikon 1,67 Mio. Kameras mit Wechselobjektiven (gegenüber 1,36 Mio. im Jahr zuvor) verkaufen. Im gleichen Zeitraum steigerte Nikon den Absatz von digitalen Kompaktkameras von 3,95 auf 4,43 Mio. Stück.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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