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Niederösterreich ist Bundesland mit höchster Kaufkraft

18.04.2016

Das GfK hat in einer Studie die Kaufkraftdaten für Österreich ermittelt. Untersucht wurde auch die regionale Verteilung der Kaufkraft.

Die Gesamtsumme der Kaufkraft in Österreich liegt 2016 bei rund 139,5 Milliarden Euro. Dies entspricht in etwa 22.536 Euro pro Einwohner, die jedem Österreicher für Miete, Lebenshaltungskosten und dem Konsum zur Verfügung stehen.
Die Kaufkraft misst das nominal verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung inklusive staatlicher Leistungen wie Arbeitslosengeld und Renten. Diese Kaufkraft ist regional jedoch sehr unterschiedlich verteilt.

In Niederösterreich liegt die Kaufkraft rund 4 Prozent über dem österreichischen Durchschnitt. Auf Rang zwei folgt Vorarlberg, dicht gefolgt von Oberösterreich, Salzburg und Wien, die noch knapp über dem Bundesdurchschnitt liegen.

Auch bei der Kaufkraft je Haushalt führt Niederösterreich und das sogar acht Prozent über dem Durchschnitt. Sieben Prozent über Durchschnitt liegt auch Vorarlberg gefolgt vom Burgenland.
Beim der Kaufkraft pro Haushalt schneidet Wien mit einem Wert von zehn Prozent  unter dem Bundesdurchschnitt am schwächsten ab. Grund dafür ist die hohe Zahl der Einpersonenhaushalte in der Hauptstadt.

Dafür befinden sich zehn der kaufkräftigsten Bezirke in der Landeshauptstadt. Die Innere Stadt liegt mit einer pro-Kopf-Kaufkraft von 40.217 Euro gut 79 Prozent über dem österreichischen Durschnitt. Danach folgt der 13. Wiener Bezirk. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Diskrepanz zwischen den Stadtbezirken und dem Umland gesunken.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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