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Mit dem Durchschneiden des Bandes wurde das Miba Forum offiziell eröffnet (v.l.n.r.:) Pater Georg Sporschill, Therese Niss, F. Peter Mitterbauer, Thomas Stelzer, Peter Mitterbauer und Roman Delugan.

Neues Miba Forum in Laakirchen eröffnet

11.09.2017

Eröffnung für das Miba Forum, das neue Kunden- und Innovationszentrum. Zudem feiert die Miba ihr 90-Jahr-Jubiläum.

Miba Chef F. Peter Mitterbauer freut sich über das gerade eröffnete Miba Forum in Laakirchen (Bezirk Gmunden): „Das Miba Forum bietet Orte der Begegnung und des Dialogs, in denen sich das kreative Potenzial der Miba-Mitarbeiter noch besser entfalten kann.“

Offene Räume, flexible Arbeitsplätze und eine große Zahl an Besprechungs- und Kreativitätszonen machen Team- und Abteilungsgrenzen durchlässig.

Architekt Roman Delugan: „Das Miba Forum ist eine Neuinterpretation des in Oberösterreich sehr verbreiteten Vierkanthofes. Eine regional verankerte Bauform wurde gewählt, um den Anforderungen an das Gebäude als Begegnungs- und Kommunikationsstätte mit Anspruch auf Repräsentation eines weltweit tätigen Unternehmens gerecht zu werden.“

Auf einer Fläche von rund 4.600 m2 finden sich hier Arbeitsbereiche, Konferenz-, Besprechungs- und Schulungsräume. Generell wurden die Büroräumlichkeiten gemäß den Rahmenbedingungen des Neuen Arbeitens ausgestaltet.

Der Bau des Miba Forums ist Teil eines großen Investitionsprogramms der Miba in Oberösterreich. Seit 2010 wurden insgesamt 155 Millionen Euro in die fünf Standorte im Bundesland investiert, etwa in den Aufbau des Standortes in Aurachkirchen, die Erweiterung der High Tech Coatings und die Modernisierung der Miba Sinter Austria in Vorchdorf.

Zudem hat die Miba intensiv in Maschinen und Technologie investiert – in zwei neue Sputteranlagen und eine neue Gleitlager-Fertigungslinie für die Miba Gleitlager Austria in Laakirchen.

In das Miba Forum investierte die Miba nun rund 11 Millionen Euro. Außerdem hat das Unternehmen seit 2010 allein in Oberösterreich rund 500 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und rund 205 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investiert. F. Peter Mitterbauer resümiert: „Wir bleiben unseren Wurzeln treu und bekennen uns mit dem Bau des Miba Forums auch langfristig zum Standort Oberösterreich.“

Die Eröffnung des Miba Forums fällt mit der Feier des 90. Jahrestags der Gründung des Unternehmens zusammen. 1927 übernahm der 22-jährige Franz Mitterbauer die Schlosserwerkstätte seines Lehrherrn in Laakirchen und legte damit den Grundstein für die Miba.

Von der Reparaturwerkstätte entwickelte sich die Miba zu einem Gleitlager-Hersteller. In den 1970er Jahren wurde das Sinter-Geschäft aufgebaut. Nach dem Tod des Firmengründers übernahm 1983 sein Sohn Peter Mitterbauer die Unternehmensleitung und machte aus der Miba eine global tätige Unternehmensgruppe.

2013 folgte F. Peter Mitterbauer seinem Vater als Vorstandsvorsitzender der Miba AG nach – er erklärt: „Egal, welche Art von Antriebstechnologie, wir leisten unseren Beitrag zur Reduktion von CO2-Ausstoss, zur Effizienzsteigerung von bestehenden Antriebskonzepten sowie zu Innovationen rund um alternative Mobilitätskonzepte und Energiequellen.“

Die Miba arbeitet nicht nur an der Optimierung konventioneller Antriebstechnologien sondern auch an neuen Antriebsformen, wie der Hybrid-Technologie und dem reinen Elektroantrieb. Zudem entwickelt und produziert die Technologiegruppe Leistungselektronik-Komponenten zur Energieerzeugung und -übertragung.

Digitalisierung ist auch ein Thema. Dazu F. Peter Mitterbauer: „Unser Ziel ist es, für unsere Kunden einen digitalen Mehrwert für unsere Produkte zu finden. Das können etwa mit Sensoren ausgestattete Komponenten sein, die laufend Daten messen und so ihrem Nutzer Informationen über den idealen Wartungs- oder Austauschtermin geben. Auch wollen wir als Miba das Potential von Big Data nutzen.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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