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Neues Espresso-Wunder auf der Futura: Die Auflösung des „Rätsels“

12.08.2005

Des Rätsels nachträgliche Lösung (ein kundiger Leser – siehe „Kommentare“ im Vorbericht – hat’s ja schon vorzeitig verraten): die integrierte Milchaufschäum-Düse des neuen Top-Vollautomaten von Krups

Gestern Nachmittag: SEBs beide Marketingprofis Udo van Bergen und Markus Baumann empfangen den Elektrojournal-Redakteur mit einem siegessicheren Lächeln. Geht es doch um die nunmehr offizielle Österreich-Präsentation des brandneuen Krups Espresseria Automatic XP 9000, der in Deutschland schon vor einigen Wochen eingeführt wurde – „wo wir in der Sommerperiode weitaus mehr Geräte reinverkauft haben als erwartet“, wie Baumann stolz versichert. Daten über den Hinausverkauf gebe es aber noch keine, „weil wir in Deutschland erst seit zirka zwei Wochen ausliefern.“ In Österreich sollen Gerät samt POS-Material ab der Futura verfügbar sein.
Das Highlight des XP 9000, dessen UVP von 1.499 Euro nach Erkundung der Features als durchaus moderat empfunden wird, lässt sich im Grunde mit drei Worten schildern: Ein Knopfdruck genügt. Und zwar wirklich nur ein Knopfdruck, um Cappuccino oder Caffe Latte zu produzieren!
Ermöglicht wird der beispielhafte Bedienungskomfort durch eine zentral angeordnete, genau zwischen den beiden Kaffeespendern befindliche Dampfdüse, die somit in den Getränkeauslauf voll integriert ist.
In SEB-Kreisen spricht man denn auch vollmundig von „der neuen Superlative unter den Vollautomaten“. Derzeit zumindest – nachdem ja auch die Entwicklungsabteilungen der Espressomaschinen-Anbieter für immer kürzere Innovationszyklen sorgen.

Und so funktioniert’s: Becher oder Tasse zu gut einem Drittel mit kalter Milch füllen, platzieren, Dampfdüse ausfahren und (besagter Knopfdruck) „Easy & Perfect“-Auswahltaste betätigen. Trinken „muss“ man freilich noch selber...

Baumanns Begeisterung über die integrierte Milchaufschäum-Düse wirkt daher auch nicht aufgesetzt: „Vergleichen Sie unser Automatik-System mit anderen Lösungen, die entweder nur teilautomatisch oder weitaus aufwändiger zu bedienen sind. Die Automatik relativiert sich doch, wenn zusätzlich manuelle Eingriffe erforderlich sind. Bei uns gibt es keine separate Aufschäum-Düse, es gibt keinen Schlauch, es gibt keine Ventile, die man umstellen muss, und es gibt keinen Milchbehälter.“
Reden wir aber lieber über Dinge, die es gibt beim XP 9000...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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