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Neuerlicher Anlauf für One-Verkauf: France Telecom und US-Investor als Bieter

07.06.2006

So lautete eine von vielen Schlagzeilen vor genau einem Jahr. Schon damals soll es dem deutschen Energiekonzern und One-Mehrheitseigentümer E.ON (50,1 Prozent) ja darum gegangen sein, Österreichs kleinsten Mobilfunker tele.ring nur deshalb zu schlucken, um One mit dieser „Mitgift“ umso attraktiver auf dem Markt anzubieten. Wie lange sich E.ON schon mit Verkaufsabsichten trägt, hat nicht zuletzt One-Sprecherin Mag. Petra Jakob aus aktuellem Anlass sehr süffisant kommentiert: „Verkaufsgerüchte gibt es schon, seit es One gibt.“

Damit hat es sich aber auch schon mit offiziellen Kommentaren zur jüngsten Verkaufsspekulation um Österreichs drittgrößten Mobilfunker, der im Vorjahr einen Gewinnrückgang von 27 Prozent verbuchen musste. Nun sollen die France Telecom und der US-Finanzinvestor Carlyle als One-Interessenten aufgetreten sein. Die angeblich ernsthaften Gespräche können aber...so heißt es aus „Insiderkreisen“, noch Wochen dauern, ehe eine Einigung herbeigeführt sei.
No na! tele.ring wurde schließlich erst Ende April dieses Jahres von T-Mobile resp. der Deutschen Telekom zum Kaufpreis von 1,3 Milliarden Euro übernommen. Der kolportierte Kaufpreis für One soll sich übrigens bei verhältnismäßig bescheidenen 1,5 Milliarden Euro bewegen. Derzeit hält die France Telecom allerdings schon 17,45 Prozent an One, ebenso viel wie der norwegische Mobilfunker Telenor. Die restlichen 15 Prozent befinden sich im Eigentum der dänischen TDC.
Grundsätzlich war von E.ON jedenfalls zu „erfahren“, stehe man einem Verkauf von One „aufgeschlossen gegenüber, wenn Gelegenheit und Rahmenbedingungen passen“. Man werde sich dabei aber nicht unter Zeitdruck setzen lassen. So viel zu der „heißen“ Info, wonach sich die Verkaufsgespräche noch über Wochen hinziehen können

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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