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Neuer Anlauf: Philips will LED-Sparte Lumileds für 1,5 Mrd. Dollar verkaufen

12.12.2016

Der Elektrokonzern Philips nimmt einen zweiten Anlauf beim Verkauf seines LED-Bauteilegeschäfts Lumileds. Der Finanzinvestor Apollo Global Management wolle 80,1 Prozent an der Sparte übernehmen, teilte der niederländische Konzern am Montag in Amsterdam mit. Die restlichen Anteile bleiben für mindestens drei Jahre bei Philips.

Philips erhält aus dem Verkauf rund 1,5 Mrd. Dollar (1,4 Mrd. Euro). Darüber hinaus soll der Konzern bei guter Entwicklung des Unternehmens Ausschüttungen erhalten.

Ursprünglich hatte Philips Lumileds an den chinesischen Fonds GO Scale Capital verkaufen wollen, musste aber wegen Bedenken der US-Behörden den Deal Anfang des Jahres abblasen. Die Regulierer hatten die Transaktion mit dem Verweis auf Bedenken zur nationalen Sicherheit geblockt.

Der aktuelle Deal mit bewertet Lumileds mit 2 Mrd. Dollar, die Chinesen wollten damals 2,8 Mrd. Dollar zahlen. Der geringere Unternehmenswert sei ein Rückschlag, räumte Philips-Chef Frans van Houten ein. Die Tatsache, dass sich für Apollo keinerlei Synergien aus dem Kauf ergeben, habe den Preis gedrückt.

Dafür sieht sich Philips mit Apollo auf der sicheren Seite, was die Genehmigungen der Behörden betrifft. Da es sich bei der Beteiligungsgesellschaft um ein US-amerikanisches Unternehmen handle, sei er zuversichtlich, dass der Verkauf diesmal durchgehen werde, sagte van Houten. Philips hofft, die Transaktion in der ersten Hälfte des kommenden Jahres abschließen zu können.

Autor/in:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
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