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Die Einreichfrist für Photovoltaik-Förderungen in der Land- und Forstwirtschaft läuft bis 20. November 2020.

Neue Förderung für PV-Stromspeicher in der Land- und Forstwirtschaft

16.09.2019

Der Klima- und Energiefonds fördert im Rahmen des Programms „Photovoltaik in der Land- und Forstwirtschaft“ neben PV-Anlagen zum ersten Mal auch Stromspeicher.

Der Klima- und Energiefonds fördert in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) abermals die Neuinstallation von Photovoltaikanlagen in der Land- und Forstwirtschaft. Zum ersten Mal gibt es nun auch Zuschüsse bei der Installation von Stromspeichern. Insgesamt stehen sechs Millionen Euro zur Verfügung.

Förderung von 5kWpeak bis 50 kWpeak

Die Förderung richtet sich an alle Land- und Forstwirtschaftsbetriebe in Österreich mit einer LFBIS-Betriebsnummer. Gefördert werden ausschließlich neu installierte, stationäre Photovoltaik-Anlagen im Netzparallelbetrieb, mit und ohne Stromspeicher, sowie Stromspeicher als Nachrüstung bei bestehenden PV-Anlagen. Berücksichtigt werden PV-Anlagen mit einer Höchstleistung von 5 bis 50 kWpeak. Bei der Förderung handelt es sich um einen nicht rückzahlbaren Pauschalbetrag, der nach Umsetzung und Vorlage der Endabrechnung ausbezahlt wird.

Die Förderhöhe bei Stromspeichern ist abhängig von der Größe des Speichers. Die Förderobergrenze liegt bei drei kWh pro Kilowatt der Photovoltaikanlage, das heißt bei einer Photovoltaikanlage mit 15 kWpeak Leistung wird bis zu 45 kWh nutzbare Speicherkapazität gefördert. Stromspeicher, die kleiner als vier kWh sind, werden nicht gefördert. Stromspeicher mit Bleiakkumulatoren werden ebenfalls nicht gefördert. Größere Speicher können errichtet werden, die Förderobergrenze liegt jedoch bei drei Kilowattstunden pro Kilowatt Peakleistung der Photovoltaikanlage. Die Einreichfrist endet am 20. November 2020. Nähere Information und Förderrichtlinien unter www.pv-lw.klimafonds.gv.at.

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