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Nach enttäuschendem dritten Quartals-Ergebnis: Philips mästet das Sparschwein

13.10.2008

"Wir werden Kosten und Preise strikt managen, Investitionen in aufstrebende Märkte umleiten und die Optimierungs-Programme in allen Bereichen verstärken", erläutert Philips-Chef Gerard Kleisterlee.

Philips konnte das dritte Quartal nur anhand eines Anteilsverkaufs retten und dadurch den Überschuss steigern. Das Konzern-EBITA ist in den vergangenen drei Monaten jedoch von 444 auf 128 Mio. Euro eingebrochen. Zudem sank der Umsatz entgegen Analysten-Erwartungen von 6,47 auf 6,33 Mrd. Euro, wie Philips heute (13. Oktober) mitteilte.

Der Elektronikkonzern reagiert mit einem langsameren Aktienrückkauf-Programm auf die schwachen Zahlen. Bis Ende September hat Philips Papiere im Wert von rund 3 Mrd. Euro zurückgekauft. Das geplante Gesamtpaket wird mit einem Volumen von 5 Mrd. Euro beziffert. Das Quartalsergebnis sei besonders von rückläufigen Verkäufen in Nordamerika und Europa belastet, so Kleisterlee. Heimelektronik-Produkte wie MP3-Player oder Rasierapparate seien von der schwachen Nachfrage spürbar betroffen.

Nettogewinn wurde gesteigert

Angesichts der bevorstehenden wirtschaftlichen Flaute rechnet Philips auch im vierten Quartal mit zurückhaltenden Verkäufen und gibt einen trüben Ausblick. Anhand eines Sparprogramms will Philips das EBITA bis 2010 verdoppeln. Dem Konzern entstehen durch die Restrukturierung Kosten in Höhe von bis zu 340 Mio. Euro, die allesamt im vierten Quartal verbucht werden. Im dritten Quartal konnte Philips den Nettogewinn zwar von 331 auf 357 Mio. Euro steigern. Mit 302 Mio. Euro stammt der überwiegende Großteil davon jedoch von weiteren Anteilsverkäufen an dem taiwanesischen Chip-Fertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing Company.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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