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Motorola bleibt ganz: Netzwerksparte wird vorerst nicht verkauft

15.01.2010

Motorola legt den Plan, die Netzwerksparte zu verkaufen, vorerst einmal auf Eis. Die eingegangenen Angebote seien zu niedrig. Zudem zog das Handy-Geschäft wieder an. Dieser Umstand entschärfte jetzt einmal die schwierige Situation des krisengeschüttelten Konzerns etwas.

Ursprünglich wollte Motorola vor zirka einem Jahr das Handygeschäft verscherbeln. Die Wirtschaftskrise machte dem Verkauf aber einen Strich durch die Rechnung. Motorola entschied das Handygeschäft zu behalten und stattdessen die Netzwerksparte, die Empfangsboxen und Handyzubehör herstellt, zum Verkauf anzubieten. Auch daraus dürfte nichts werden. Laut der US-Wirtschaftszeitung Wall Street Journal seien Gebote bis zu vier Milliarden Dollar eingetrudelt. Motorola habe aber auf fünf Milliarden gehofft. Das Unternehmen wollte zu dem Artikel nichts sagen.

Motorola hatte in den letzten zwei Jahren mit Absatz- und Umsatzverlusten zu kämpfen. Zuletzt war man allerdings wieder in den schwarzen Zahlen. Zur Überraschung vieler Analysten, hat sich das Handy-Geschäft erholt. Die Netzwerksparte ist bei Motorola am umsatzstärksten.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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