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Laut Criteo-Studie generieren europäische Händler mit Shopping-Apps damit 47 Prozent ihrer mobilen e-Commerce-Transaktionen. Weltweit nehmen In-App-Sales stark zu.

Mobil boomt: Geshoppt wird per App

21.06.2018

Eine Studie von Criteo zeigt: Kunden werden zunehmend mobiler. 48 Prozent aller e-Commerce Sales in Deutschland finden mittlerweile mobil statt; Smartphones konnten im Jahresvergleich um 36 Prozent zugewinnen, wohingegen Tablets und Desktops Anteile verloren haben.

Für sein Global Commerce Review hat das Technologieunternehmen für Commerce Marketing Criteo Surf- und Einkaufsdaten von über 5.000 Händlerseiten in mehr als 80 Ländern analysiert und seine Daten für das erste Quartal 2018 veröffentlicht.

„Der e-Commerce verlagert sich immer weiter weg von Desktop und Tablet hin zum Smartphone und hier speziell in Richtung mobiler Apps. Unsere Studie zeigt, dass Händler in Europa, die eine Shopping-App anbieten, schon fast die Hälfte ihrer mobilen Sales über die App generieren“, sagt Georg Sobczak, Managing Director DACH bei Criteo. „Deutsche Händler sollten ihre Scheu gegenüber Apps ablegen und einen App-First-Ansatz verfolgen, um ihre mobilen Zielgruppen dauerhaft für sich zu begeistern.“

Die wichtigsten Erkenntnisse des Criteo Q1 Global Commerce Review:

  • Mobile Transaktionen beschränken sich nicht länger ausschließlich auf mobile Webseiten. Händler sollten Shopping-Apps priorisieren und diese optimieren, um die sich bietenden Umsatzchancen zu nutzen.
  • Konsumenten wechseln zwischen Geräten, Kanälen und Plattformen, wobei Smartphones die zentrale Rolle einnehmen.
  • Mit dem Abgleich von Offline- und Online-Daten können Händler die Kaufabsichten ihrer Kunden besser einschätzen. Das ist besonders wichtig, weil Omnichannel-Shopper den höchsten Lifetime Value in puncto Umsatz aufweisen.

App-Nutzung nimmt zu:

  • Europäische Händler mit Shopping-Apps generieren damit 47 Prozent ihrer mobilen e-Commerce-Transaktionen. Weltweit nehmen In-App-Sales stark zu.
  • Bei europäischen Händlern mit Shopping-App bevorzugen 26 Prozent aller Konsumenten in Europa den Kauf über App. Das Mobile Web liegt bei 29 Prozent und Desktop bei 45 Prozent.
  • Weltweit sind In-App-Transaktionen im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent gestiegen.
  • In Europa sind die Conversion Rates in Shopping-Apps mehr als dreimal so hoch wie im Mobile Web.

Omnichannel als große Chance

  • Obwohl sie lediglich sieben Prozent aller Kunden ausmachen, generieren Omnichannel-Shopper 27 Prozent aller Umsätze.
  • Omnichannel-Daten helfen, Marketingaktivitäten zu optimieren; Händler, die Offline- und Online-Daten miteinander verbinden, können mehr als viermal so viele Verkaufsdaten für ihre Marketingstrategien nutzen.

Das vollständige Global Commerce Review für Deutschland findet man hier.

Hier geht es zur interaktiven Weltkarte mit einer globalen Momentaufnahme der aggregierten Regionaldaten.

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