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Minus zehn Prozent: Bei Geizhals.at brachen die Preise im vierten Quartal kräftig ein

29.01.2008

Den größten Anteil daran haben die Notebooks, gefolgt von MP3-Playern und Digicams. Am günstigsten gaben's die Online-Händler übrigens am 17. Dezember.

Ausgerechnet Elektrogeräte betätigen sich in Zeiten kostspieliger werdender Güter wieder mal als "Inflationsbremse" - geht aus einer aktuellen Warenkorb-Analyse hervor (alle Jahre wieder, ist man versucht festzustellen). Insgesamt verzeichneten die zehn gängigsten, auf Geizhals gelisteten Produktgruppen des Elektro-Bereichs im vierten Quartal 2007 ein Minus von 9,6 Prozent.
Mit Stichtag 31. Dezember lag der Gesamtpreis für den Geizhals-Warenkorb bei 3.988 Euro, das sind um 423 Euro weniger als am Vergleichsstichtag 30. September. Der günstigste Einkaufstag vor Weihnachten war der 17. Dezember (Warenkorb bei 3.744 Euro).

Mit einem Durchschnittspreis von 880 Euro kosteten Notebooks um rund 18,8 Prozent weniger als drei Monate davor. Nahezu gleich stark gefallen war der Preis bei MP3-Playern, die mit einem Durchschnittspreis von 74 Euro um rund 18,3 Prozent unter dem Vergleichswert lagen. Stark gefallen waren auch die Preise bei Digicams (minus 13,3 Prozent). Mit einem Minus von 8,4 bzw. 7,7 Prozent lagen Fernseher und Monitore im Mittelfeld. Angezogen hatten DVD-Player (plus elf Prozent) und Camcorder (plus 5,4 Prozent).

Freilich gelten die relativen Preisangaben für Produktgruppen und nicht für einzelne Produkte. So hat etwa der "Preisverfall" bei Notebooks laut Geizhals mit einer generellen Tendenz zu kleineren Modellen zu tun. Das Interesse an MP3-Playern wiederum gehe zu Gunsten von Multimedia-Playern zurück.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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