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Melitta wollte es vor Gericht wissen: Spaß in der Werbung darf sein

21.01.2010

Wie auf Elektrojournal Online berichtet , fand der Konzern Melitta einen Spot mit der Schauspielerin Mirja Boes auf der Plattform Kaffee-Partner gar nicht lustig und reichte beim Landgericht Hamburg die Klage ein.

Nun kam die Antwort. Spaß in der Werbung ist erlaubt, auch wenn es sich um einen Vergleich handelt. Dabei wirft Mirja Boes im komödiantischen Stil eine gebrauchte Filtertüte in den Abfalleimer und zwar keineswegs ein Melitta-Produkt. Melitta erwirkte eine einstweilige Verfügung, da man sich durch den Spot herabgesetzt fühlte.

Die Richter fanden den Spot nicht herabsetzend. Allerdings monierten sie eine Ungenauigkeit beim mitlaufenden Lohnkostenzähler. Dieser könnte den Eindruck erwecken, dass die gezeigten Vorbereitungen 3,2 Euro Lohnkosten verursachten. Nun kann der Spot wieder gezeigt werden, allerdings ohne Lohnkostenzähler.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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