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Bitkom zeigt: Die Mehrheit der befragten Autofahrer würde auf einen Autopiloten setzen – zumal beim Ein- und Ausparken.

Mehrheit würde auf Autopiloten setzen

23.02.2017

Laut Bitkom würden drei von vier Autofahrern in bestimmten Situationen die Kontrolle an einen Fahrassistenten abgeben – vor allem beim Einparken und im Stau. Mit 23. Februar 2017 geht der Mobility Hub in München an den Start.

Unter den Autofahrern wächst die Bereitschaft, dem Autopiloten das Steuer zu überlassen, ergibt eine aktuelle Befragung von Bitkom. Aktuell wären drei Viertel (74 Prozent) bereit, in bestimmten Situationen die Kontrolle an den Computer abzugeben. Im vergangenen Jahr betrug der Anteil 68 %.

Fast jeder vierte Autofahrer (23 %, 2016: 19 %) ist grundsätzlich bereit, seinem Auto im fließenden Verkehr auf der Autobahn die Kontrolle zu überlassen. 19 % (2016: 17 %) würden dies im Stadtverkehr tun und 5 % (2016: 5 %) sogar während der gesamten Fahrt.

Am höchsten ist die Bereitschaft erwartungsgemäß in speziellen Fahrsituationen, also beim Ein- und Ausparken (69 %, 2016: 64 %) oder im Stau (53 %, 2016: 46 %).

Dazu Bitkom-Präsident Thorsten Dirks: „Autonomes Fahren ist die Basis nahezu aller innovativen Mobilitäts-Angebote der Zukunft. Es gibt ein großes Kundeninteresse an voll- und teilautonomen Autos. Wer heute in der Entwicklung der Fahrzeuge vorne mit dabei ist, hat die Chance, zum weltweiten Leitanbieter dieser Technologie zu werden.“

Die Entwicklung selbstfahrender Autos nimmt in Deutschland derzeit deutlich Fahrt auf. Seit etwas mehr als einem Jahr existiert bereits das digitale Testfeld Autobahn auf der A9. Zwischen Nürnberg und München werden dort Technologien etwa für die Car2Car- oder Car2Infrastructure-Kommunikation erprobt.

Am 23. Februar 2017 geht in München der Digital Hub Mobility an den Start. Dort werden Automobilhersteller, Mittelständler, Start-ups und Wissenschaftler gemeinsam an der vernetzten Mobilität der Zukunft arbeiten. Bundesweit sollen im Rahmen einer Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums an bis zu zwölf Standorten Digitale Hubs rund um Leitindustrien entstehen.

Dirks: „Mit der Digital-Hub-Initiative werden wir weltweit um die spannendsten Firmen und die klügsten Köpfe werben.“

Das von der Unternehmerin Susanne Klatten gegründete Gründerzentrum UnternehmerTUM wird unter anderem vom Bayerischen Wirtschaftsministerium unterstützt, die Schirmherrschaft hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt übernommen.

Bereits zum Start engagieren sich zahlreiche Partner aus der Mobilitäts- und Digitalbranche im Hub, darunter Audi, BMW, Daimler, IBM, Nokia, SAP, Stadtwerke München sowie der ADAC, Adidas, Infineon, MAN und der TÜV Süd.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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