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Mehr Werbung, mehr Elektronik und ein Online-Shop: Steinhoff setzt den neuen Kika/Leiner-Kurs

04.06.2014

Kika/Leiner will eine neue Ära einläuten. Mit umgebautem Sortiment, Online-Shop, erweiterten Elektronikabteilungen und der Steinhoff-Werbepower im Rücken, präsentiert sich der Filialist enorm Selbstbewusst. Angekündigtes Ziel ist die Marktführerschaft in Österreich.

Seit Ende 2013 hat Kika/Leiner mit Steinhoff einen neuen Eigentümer, der bei dem Filialisten ordentlich umrührte und den Sparstift ansetzte. Die Gewerkschaft kritisierte den Konzern vor allem aufgrund des Umgangs mit den Mitarbeitern heftig. Steinhoff gehört zu den weltweit größten Möbelhändlern. Darum ortet Kika/Leiner nun Potenziale bei Sortiment, Werbung und Logistik.

Als Erstes treten die beiden Marken Kika und Leiner gemeinsam auf. „Durch den gemeinsamen Werbeauftritt bleiben einerseits die Marken erhalten, andererseits ergaben sich damit große Synergien im Werbespending", sagt Hermann Wieser, Geschäftführer bei Kika/Leiner. So werde das Unternehmen zu einem großen Player in der österreichischen Werbelandschaft. Den Konkurrenten XXXLutz und Ikea sagt man schon mal den Kampf an. "Es ist unser Ziel, uns als Nummer 1 am heimischen Markt zu positionieren", meint Wieser.

 
Was ist geplant?

Geplant ist, Verkaufsflächen punktuell zu erweitern. Einige Häuser werden einem Komplettumbau unterzogen. Wie von Elektrojournal Online berichtet, wird außerdem die bestehende Produktpalette der Elektrogeräte deutlich ausgebaut. Verstärkt werden Unterhaltungselektronik, wie etwa TV-Geräte, Handys und Tablets angeboten. Die ersten Schnäppchen-Angebote gab’s ja bereits. Laut Kika/Leiner waren diese „große Erfolge“.

Bei den Möbeln will sich der Filialist vom Preiseinstieg bis zu hochwertigen Markenmöbeln positionieren. Weiters wird auch an einem komplett neuen Internetauftritt gearbeitet. In der Pipeline befindet sich außerdem ein Online-Shop.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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