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Mehr Aussteller, mehr Besucher und Produktpiraten: Das war die Light+Building 2012

23.04.2012

Mit 196.000 Besucher und 2.352 Ausstellern aus 50 Ländern konnte die diesjährigen Light+Building ordentlich zulegen. 2010 waren es 183.000 Besucher und 2.154 Aussteller. Zu sehen gab’s heuer nicht nur Neuheiten und Innovationen, sondern auch eine ganze Reihe an Plagiaten. In einer Schwerpunktaktion ging der deutsche Zoll gegen die Produktpiraten vor.

Mehr Besucher, mehr Aussteller: Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, ist zufrieden: "Das sehr gute Ergebnis zeigt, wie stark weltweit die Nachfrage nach ressourcenschonenden Licht- und Gebäudetechniklösungen ist – und dass die Light+Building Treffpunkt Nummer eins für Industrie und Entscheider ist. Die hohen Erwartungen der Branche, das haben wir in vielen Gesprächen während der Messetage gespiegelt bekommen, sind damit noch übertroffen worden.“

 

Die Besucherstruktur blieb weitestgehend unverändert mit den Hauptgruppen Handwerk, Industrie, Handel sowie Architekten, Lichtplaner und Ingenieure. Die Besucher interessierten sich je zur Hälfte für den Licht- und/oder Gebäudetechnikbereich. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug zwei Tage. 98 Prozent sind mit dem Messeangebot zufrieden. Der internationale Anteil der Besucher ist weiter gestiegen und liegt jetzt bei 44 Prozent.

 

Die Bewertungen der Aussteller ergeben ein ähnlich positives Bild: 86 Prozent der Anbieter sehen ihre Messeziele erreicht. Die Hersteller aus aller Welt hoben insbesondere die hohe Besucherqualität, also vor allem die Entscheidungskompetenz, die Internationalität und die Zahl der Neukontakte sowie die Erreichung der relevanten Zielgruppen hervor. Top-Thema war branchenübergreifend die Energie-Effizienz.

 

Plagiate auf der Light+Building

 

Es ist aber nicht alles Sonnenschein. Natürlich segelten auch die Produktpiraten auf der Messe. Mitarbeiter des Hauptzollamts Darmstadt Aussteller entfernten am zweiten Messetag gefälschte Lampen und Installationsgeräte. Die Beamten konnten 14 Produktpiraten und knapp zwei Dutzend Schutzrechtsverletzungen identifizieren. In acht Fällen wurden Strafverfahren eingeleitet und Sicherstellungen verfügt, die 14 schutzrechtsverletzende Geräte und über 400 CDs betrafen. In zwei Fällen wurden Wiederholungstäter aus dem Jahr 2010 zur Rechenschaft gezogen: Neben den Sicherstellungen wurden gegen sie auch Zahlungen von je 1.500 Euro verfügt.

Es ging auch in diesem Jahr wieder hauptsächlich um Produkte aus China. In einem Fall war ein Unternehmen aus Taiwan, in einem weiteren Fall ein Unternehmen aus der Türkei betroffen. Die Aktion, die der Zoll auf der Light+Building das zweite Mal durchgeführt hat, wurde auch in diesem Jahr wieder vom ZVEI unterstützt.

 

Alle genauen Infos zur Light+Building lesen Sie im demnächst erscheinenden Sonderheft Elektrojournal 5a.Die nächste Light+Building findet vom 30. März bis 4. April 2014 in Frankfurt am Main statt.

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