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Mehr als nur kochen: LivingKitchen zeigt das Leben der Zukunft

20.07.2018

Das neue Eventprogramm soll nicht nur visionäre Konzepte und smarte Lösungen präsentieren sondern gleichzeitig auch den Eventcharakter der LivingKitchen unterstreichen.

Wie sieht das Küchendesign von morgen aus, wie verändern die Ernährungstrends die Technologien in der Küche, und wie smart können wir Kochen und Konsumieren, Wohnen und Essen vernetzen? Parallel zur imm cologne im Jänner 2019 zeigen Markenhersteller und Designer auf der LivingKitchen ihre Vision vom Leben in der Zukunft – mit vielen Produktneuen und attraktiven Events

Dampfgarer und Muldenhauben, Insel-Lösungen und Beton-Küche, Kochabende und Kochroboter, Outdoor-Luxusgrill und vegane Küche – das Gesicht der traditionellen Küche hat sich in den letzten Jahren stärker verändert als in den 30 Jahren davor. Und verändert sich rasant weiter. „Es sind vor allem drei Dinge, die die Entwicklung der Küche zum modernen Lebensmittelpunkt vorantreiben: die Innovationen in der Geräte-Technologie, die Trends im Design und die sich verändernde Koch- und Esskultur“, so Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse. „Erst alle drei zusammen machen die Küche von morgen.“

Zukunftsthemen im Blick

Auf dem internationalen Küchen-Treff in Köln werden deshalb diese Themen vom 14. bis 20. Jänner 2019 im Mittelpunkt des neuen Eventprogramms stehen. Bei den drei Eventformaten „Future Technology“, „Future Design“ und „Future Foodstyles“ geht es um künftige Formen der Küchenausstattung und -gestaltung, aber auch um die Frage, wie wir in Zukunft leben werden. Fachpublikum und Endverbraucher interessieren sich nämlich nicht nur für die immer wohnlicher gestalteten Küchen, sondern auch für Themen wie moderne Ernährungskonzepte und neue Technologien. Küche ist heute mehr als ein Raum für geselliges Kochen – sie steht für einen Lifestyle. Die LivingKitchen ist und bleibt zwar in erster Linie Business-Plattform und Bühne für Produktneuheiten, versteht sich darüber hinaus aber auch zunehmend als Diskussionsforum für die Frage nach der Zukunft der Küche.

Future Design (Halle 4.2): Eine von Alfredo Häberli entworfene Küchenvision wird auf 160 qm ein ganzheitliches Konzept vorstellen, das einen spannenden Ausblick auf die Entwicklungen im Küchendesign geben wird. „Mit Alfredo Häberli haben wir einen international renommierten Designer und Vordenker gewinnen können. Da dürfen wir uns auf inspirierende und gleichzeitig anwendungsfähige Lösungen freuen“, kommentiert Dick Spierenburg, der für dieses Event-Format verantwortliche Creative Director der imm cologne die prominente Wahl. „Die Kitchen Selection wird dem noch eine frische Note hinzufügen und auch im Kleinen mit originellen Ideen überzeugen."

Auf einem zweiten, rund 240 qm großen Ausstellungsbereich werden nämlich junge Designer ein breites Spektrum an Küchenelementen und -konzepten, Accessoires und originellen Anwendungsmöglichkeiten zeigen: Entwürfe und Prototypen der Kitchen Selection, ausgewählt durch eine internationale Jury. Mit der Kitchen Selection wird im Rahmen des Pure Talents Contest, des seit 16 Jahren durchgeführten internationalen Nachwuchswettbewerbs der imm cologne, erstmalig ein Sonderpreis für die Küchen-Kategorie ausgelobt.

Future Technology (Halle 4.1): Ausgehend von bereits heute verfügbaren Technologien werden auf rund 600 qm die Möglichkeiten aufgezeigt, die mit den künftigen technologischen Entwicklungen zu erwarten sind. Im Zentrum stehen dabei vernetzte Technologien, deren Einfluss auf unseren Lebensraum in der durch die Initiative „Let’s be smart “ realisierten Küche hautnah erlebbar sein wird.

Future Foodstyles (Halle 5.2): Zum Bild künftiger Küchengestaltung gehört aber auch die Frage, auf welche Weise die Ernährungstrends die Küche verändern. Wird zum Beispiel die private Küche von morgen zur „kalten Küche“, in der außer Convenience kaum noch was auf den Theken-Tisch kommt, während man in der Gemeinschaftsküche Feste feiert? Oder übernimmt ein Roboter das Kochen komplett? Wird es einen Gegentrend mit Gasherd geben, in der Hühnerbrühe mit Gemüse aus der gepachteten Gartenparzelle köchelt? Hier werden Lösungen für Self-Production, Urban Gardening, Indoor Farming oder Outdoor Kitchens diskutiert. In der 350 qm großen Projektinstallation sollen gesellschaftliche Entwicklungen wie Urbanisierung und Sharing-Konzepte, aber auch Koch- und Ernährungstrends wie Bio und Veggie, In-Vitro und Convenience, Kochroboter und Dialoggarer aufgegriffen und spannend vorgestellt werden.

Foodmarket: Das besondere Geschmackserlebnis Atmosphärisch und kulinarisch verbunden wird das Rahmenprogramm durch einen Foodmarket, der in den Passagen zwischen den Hallen 4 und 5 sowie 2 und 4 eingerichtet wird. Er bietet Gelegenheit, Kochen und Ernährung als Lifestyle-Trend zu erfahren und den Besuch des Messedoppels LivingKitchen und imm cologne mit einem ganz besonderen Einkaufserlebnis zu verknüpfen.

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