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Medienberichte: Auch Filmstudio Paramount prüft den Ausstieg bei HD-DVD

08.01.2008

Die Financial Times beruft sich dabei auf "gut informierte Kreise". Paramount habe sich mit einer Vertragsklausel abgesichert, wonach das Studio ins Blu-ray-Lager wechseln kann, falls Konkurrent Warner Bros dorthin überläuft.

Paramount und DreamWorks Animation, die gemeinsam die Shrek-Filme produzieren, hatten im Sommer die ersten HD-DVD-Filme veröffentlicht, und sich damit den Universal Studios angeschlossen, die weiterhin als wichtigster Unterstützer des Toshiba-Formats gelten. Die anstehende Paramount-Entscheidung könnte sich für beide Lager als bedeutend erweisen, da in diesem Jahr mehrere wichtige Veröffentlichungen geplant sind. Unter anderem will Paramount die Klassiker der Indiana Jones-Reihe neu auflegen und plant mit "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" zudem eine lang erwartete Fortsetzung.

Ein Wechsel zu Blu-ray würde die Position von HD-DVD weiter schwächen - wenn nicht sogar endgültig ins Wanken bringen. Nach dem Umstieg Warners werden immerhin bereits 70 Prozent aller Neuerscheinungen Hollywoods auf Blu-ray veröffentlicht. Unklar ist weiterhin, ob auch DreamWorks über eine Ausstiegsklausel verfügt.

Bei Toshiba gibt man sich indessen kämpferisch: "Wir glauben nicht, dass wir im Kampf um die nächste DVD-Generation geschlagen sind. Wir sind sicher, dass das HD-DVD-Format das bessere ist", so US-Spartenchef Akio Ozaka auf der CES.

Nachtrag: Bitte beachten Sie auch das Update zu diesem Beitrag. „Wir bleiben HD-DVD treu“: Paramount-Sprecher dementiert Wechselgelüste .

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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