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Match der Giganten: DiTech & e-tec sind die Platzhirsche im Online-Handel

09.02.2012

Das Kölner EHI Retail Institute hat erstmalig eine Studie zum österreichischen Online-Handel erstellt. Die Top 10-Anbieter erwirtschaften demnach fast ein Drittel des 1,6 Mrd. Euro schweren Gesamt-Umsatzes. In der Elektro-Branche führen der Apple-Store, DiTech, Home of Hardware und e-tec das Ranking an.

Im Produkt-Segment „Computer, UE, Handys, Zubehör“ ist der Apple-Store mit einem Umsatz von 14,6 Mio. Euro im Jahr 2010 auf Platz eins, dicht gefolgt von DiTech mit 13,9 Mio. Euro. Auf den dritten Rang schiebt sich mit Home of Hardware (10,7 Mio. Euro) ein deutscher Anbieter, der nächste Österreicher ist e-tec mit 9 Mio. Euro. Weiters unter den Top Ten: Hartlauer, Alternate, E.ALT (www.mts-shop.eu), Harlander, ARP Datacon und Notebooksbilliger.de.

 

Die starke Präsenz ausländischer, vor allem deutscher Anbieter ist symptomatisch für den Internet-Handel in Österreich. Mit 61 Prozent hat der Großteil der Online-Shops seinen Unternehmens-Sitz im Ausland, die meisten inländischen Internet-Anbieter hingegen sitzen wenig überraschend in Wien (12,8 Prozent). 47 Prozent sind Pure Player, 30,8 Prozent der Händler kommen aus dem stationären Bereich. 78,4 Prozent aller Online-Shops nutzen weitere Vertriebs-Kanäle wie Amazon- oder eBay-Marktplatz, Katalog und stationären Handel.

 

Der Gesamt-Markt ist 1,6 Mrd. Euro schwer, wovon die Top 10 mit 0,5 Mrd. fast ein Drittel erwirtschaften. Die zehn größten Online-Shops: amazon.at, universal.at, ottoversand.at, neckermann.at, eduscho.at, conrad.at, weltbild.at, bonprix.at, quelle.at und amazon.com. Die Generalisten kommen in Summe auf 639 Mio. Euro bzw. 39 Prozent am Gesamt-Markt. Zweitstärkstes Segment sind bereits „Computer, UE, Handys, Zubehör“ mit 281 Mio. Euro und einem Umsatz-Anteil von 17 Prozent. 34,4 Prozent aller Shops bieten Produkte aus diesem Bereich an; das ist Rang zwei nach den Online-Shops mit „Bekleidung, Textilien, Schuhen“ (36 Prozent). Gesondert ausgewiesen wurden „Haushaltswaren, Haushaltsgeräte“, die von 22 Prozent aller Online-Anbieter geführt werden.

 

Vom Kunden zum Follower

 

Ebenfalls erhoben wurden die Social Media-Aktivitäten: 63 Prozent der Shops haben ein Facebook-Profil, 33 Prozent nutzen Twitter, 13 Prozent verfügen über einen eigenen Kanal bei YouTube. Mehr als die Hälfte der Händler bietet die Möglichkeit zu Shop- und Produkt-Bewerbungen.

 

Das am stärksten verbreitete Zahlungs-Mittel ist die Kreditkarte mit 74 Prozent, gefolgt von Überweisung/Vorauskasse (66 Prozent) und PayPal (56 Prozent). Im Schnitt bietet ein Online-Händler 3,7 unterschiedliche Zahlungs-Verfahren an. Wie der Kunde nach der Bezahlung zu seiner Ware kommt, dürfte nicht immer ganz klar sein: 34 Prozent der Online-Shops kommunizieren keine Versand-Art, 30 Prozent nutzen DHL, 18 Prozent die Österreichische Post.

 

Die Studie „E-Commerce-Markt Österreich/Schweiz 2011“ ist über das EHI Retail Institute zu beziehen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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