Direkt zum Inhalt
Auf dem Programm der Maker Faire Vienna am 20. und 21. Mai 2017 in der Wiener METAStadt stehen Workshops, Vorträge und Mitmachstationen.

Maker Faire Vienna: Tüfteln und experimentieren

15.05.2017

Rund 900 Maker, Workshops und Vorträge erwarten Besucher bei der Maker Faire Vienna am 20. und 21. Mai 2017 in der Wiener METAStadt.

Tüfteln, bauen, erfinden und experimentieren: Am 20. und 21. Mai 2017 präsentieren rund 900 Maker ihre Ideen bei der Maker Faire Vienna, laut Eigenaussage Österreichs größtem Do-It-Yourself (DIY)-Festival in der Wiener METAStadt (1220 Wien, Dr. Otto-Neurath-Gasse 3).

Auf dem Programm stehen Workshops, Vorträge und Mitmachstationen zu Themen wie 3D-Druck, Crafting & Handarbeit, Elektronik, Kunst & Design, Musik & Sound, Roboter und Virtual Reality.

Besucher aller Altersgruppen werden zum Experimentieren, Ausprobieren und Mitmachen animiert. Für Kinder ab 4 Jahre gibt es ein eigenes Kinderprogramm, u.a. mit Roboter-Workshops und interaktiven Experimentierstationen.

Im Folgenden einige Programmpunkte:

Magic Candy Factory: Der weltweit erste Fruchtgummi-3D-Drucker kommt zum ersten Mal nach Österreich. Besucher können in der Magic Candy Factory eigene Designs kreieren oder sich selbst als „Sweet Selfie“ in acht veganen Geschmacksrichtungen ausdrucken.

Die Herde der Maschinenwesen ist eine lebendig gewordene Installation aus recycelten Fahrrädern. Die gigantischen Tierfiguren der Münchner Künstlergruppe foolpool bewegen sich an beiden Festivaltagen selbstständig im Outdoor Bereich.

The Growroom // powered by Happylab: The Growroom ist ein 3m hoher Open Source DIY-Gemüsegarten, der von Ikea/SPACE10 speziell für den urbanen Raum entwickelt wurde, um den lokalen Anbau von Gemüse zu fördern. Auf der Maker Faire Vienna bauen Mitglieder des Happylabs, Österreichs erstem Fab Lab, The Growroom unter Einsatz digitaler Produktionstechnologien auf.

Als familienfreundliches Festival wird auch für Kinder und Jugendliche ein umfangreiches Mitmach-Programm angeboten: Die Maker Faire Vienna bietet den KET-Bereich (Kinder erleben Technik) als interaktives Kinderbetreuungsprogramm an, in dem Kinder ab 4 Jahre in zehn Experimentierstationen in naturwissenschaftlich-technische Themen eintauchen können. Zusätzlich finden Kinder-Workshops rund um Roboter, Programmieren und Elektronik statt.

Upcycling – Recycling – Rethinking: Maker und ihre Visionen sind gefragt, wenn es um die Entwicklung zukunftsfähiger Konzepte zu aktuellen Problemen geht. Deshalb setzt die Maker Faire Vienna 2017 einen Fokus auf Maker-Projekte, die sich mit nachhaltiger Innovation auseinandersetzen – vom 1. Wiener Leihladen für Gebrauchsgegenstände (Leila Wien), über DIY-Workshops zu Grüner Kosmetik bis hin zu Repair Cafés, die ein Zeichen für den bewussten Umgang mit unseren Ressourcen setzen.

Hebocon – Low Tech Roboter kämpfen im Sumoringer Stil: Ein Hebocon ist ein japanischer Kampfsportwettbewerb für Low-Tech Roboter. Ziel ist es, den Gegner aus dem Ring zu schubsen.

Virtual Reality: 2017 beleuchtet die Maker Faire Vienna das Thema Virtual Reality aus verschiedenen Perspektiven. In Zusammenarbeit mit VRVienna geben Pioniere der österreichischen VR-Szene Einblicke in aktuelle Einsatzbereiche der Technologie.

Zu den Keynote Speakern zählen Karoline Mayer (Architekturzentrum Wien), die über den Einsatz von VR in der Architektur-Visualisierung spricht, und Thomas Seifert (Wiener Zeitung) mit einem Vortrag über VR und Storytelling im Journalismus.

Im Ausstellerbereich können Besucher die Technologie selbst ausprobieren, u.a. im virtual reality experience corner von VREI.

Nach ihrer Premiere im April 2016 findet die Maker Faire Vienna heuer zum zweiten Mal in Wien statt. Ihren Ursprung hat die Maker Faire in den USA, mittlerweile gibt es das DIY-Festival weltweit über 150 Mal in 38 Ländern.

Tickets für die Maker Faire Vienna sind online erhältlich (ab 5 Euro, freier Eintritt für Kinder bis 5 Jahre): www.makerfairevienna.com.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung
Werbung